Eishockey

Nature Boyz vs TSV Farchant

Viele Strafzeiten bei Saisonabschluss
Nature Boyz unterliegen TSV Farchant

Das letzte Saisonspiel am Sonntag im Peißenberger Eisstadion zeigte fast alles, was den Eishockeysport ausmacht. Viele Strafzeiten, Penalty, Nicklichkeiten und eine spannende Schlußphase. Am Ende verließen die Gäste mit einem 2:4 (0:0, 0:2, 2:2) Sieg die Eisfläche.

Es war angerichtet, vor dem Spiel wurde Trainer Sepp Bachmeier verabschiedet. Lorenz Barfüßer überreichte dem scheidenden Trainer einen Geschenkkorb und bedankte sich für sein fast dreijähriges Engagement. Die Gäste aus Farchant wollten unbedingt Revanche nehmen für die erlittene Heimniederlage in Garmisch.

Beide Mannschaften waren durch einige Ausfälle nicht komplett angetreten. Im Forster Tor spielte wieder Neuzugang Michele Fuhrmann, der wiederum eine sehr gute Leistung zeigte. Die Werdenfelser begannen die Partie leicht überlegen, erspielten sich einige Chancen, Forst hielt jedoch dagegen und generierte seinerseits einige Chancen. Ab Mitte des ersten Spieldrittels wurde das Spiel etwas ruppiger, die Folge davon waren einige Strafzeiten. Kurz vor Drittelende gerieten Martin Burger und Florian Reindl aneinander. Beide Akteure wurden mit jeweils 2 x 2 Strafminuten bedacht. Beide Torhüter ließen keine Treffer zu, so ging es mit 0:0 in die erste Drittelpause.

Der zweite Spielabschnitt begann denkbar ungünstig für die Hausherren, denn in der 21. Spielminute stocherte Picotin-Mazet die Scheibe zur 0:1-Führung über die Linie. Beide Mannschaften agierten weiterhin recht offensiv, Torerfolge blieben zunächst aus. In der 32. Spielminute lagen die Forster im Angriff, der Schuß prallte vom Torhüter ab, auf den Schläger von Watz. Dieser zog per Alleingang los und ließ „Max“ Fuhrmann keine Chance und brachte seine Farben somit mit 0:2 in Front. Der Rest des Spieldrittels verlief in ruhigen Bahnen.

Sepp Bachmeier beschwor seine Schützlinge nochmal und erinnerte an den 0:2-Rückstand vom Hinspiel, das bekannterweise noch gedreht werden konnte. Dementsprechend begannen die Forster. Zunächst waren aber wieder die Gäste an der Reihe, denn Sebastian Kastner erhöhte in der 42. Spielminute per Distanzgewaltschuß auf 0:3. Mit den Angriffsbemühungen hatten auch die Schiedsrichter mehr zu tun, denn jetzt begann die Phase der vielen Strafzeiten. In den ersten zehn Minuten gab es nur eine Hinausstellung eines Forster Akteurs. Diese Unterzahl konnte jeweils erfolgreich verteidigt werden. Beide Teams strebten nach Torerfolgen, teilweise entwickelten sich tumultartige Zustände vor den Torhütern. Bastian Grundner konnte seine Farben in der 46. Spielminute mit seinem ersten Treffer dieses Abends auf 1:3 heranbringen. Warum sich kurz darauf Daniel Anderl und Florian Berndaner per Ringkampf duellierten, kann nur erahnt werden. Beide wurden mit jeweils 2 + 2 + 10 Minuten zum Duschen geschickt. Wieder kurze Zeit später wurde ein Forster Angreifer regelwidrig am Torschuß gehindert. Zum fälligen Penalty trat Bastian Grundner an. Er lief auf Dennis Schlickenrieder zu, drehte sich um die eigene Achse und schob die Scheibe einhändig hinter ihm ins Tor zum 2:3 Zwischenstand. Mit zwei zweifelhaften Hinausstellungen wurden die Gastgeber um die Chance beraubt, einen sechsten Feldspieler zu bringen. Vielmehr stellte in Überzahl Felix Watz in der 59. Spielminute mit seinem Torerfolg den 2:4-Endstand her.

Der Forster Fanclub feuerte die Mannschaft, wie gewohnt, über 60 Minuten an und verabschiedete die Mannschaft mit viel Applaus. Trainer Josef Bachmeier war über das Ergebnis natürlich nicht glücklich, aber er attestierte seiner Mannschaft nochmal Charakterstärke und lobte den Einsatz gerade im letzten Spielabschnitt. Fehlende Charakterstärke und Fairness warf er dem Gästetrainer vor. „Ich bin schon einige Jahre im Eishockeygeschäft, aber so einen unfairen Sportmann habe ich bisher noch nicht erlebt. In Garmisch läuft er blick- und grußlos an mir vorbei, auch jetzt im Heimspiel weder ein Gruß noch ein Händedruck. Was man so gehört hat, sollen in Garmisch nach der Heimniederlage Worte und Türen geflogen sein. Solche Leute haben im Sport nichts verloren“, ärgerte sich Sepp Bachmeier zum letzten mal.

Bildunterschrift: Josef Bachmeier, Lorenz Barfüßer, Anton Rauh

Statistik:

0:1 (20:48) Picotin-Mazet (Reindl M., Kastner)
0:2 (31:55) Watz
0:3 (41:11) Kastner (Watz, Reindl M.)
1:3 (43:58) Grundner (Guggemos, Kölbl)
2:3 (45:06) Grundner PEN
2:4 (58:04) Watz (Reindl M., Kastner) 5 – 4

Strafzeiten:

SC Forst 32 Min. + 10 Min. (Anderl)
TSV Farchant 22 Min. + 10 Min. (Reindl F.)

Zuschauer: 87

Wir bedanken uns bei Nico Capitano für die unten bereitgestellten Fotos!

EV Pfronten vs Nature Boyz

Nature Boyz zu stark für die Falcons
SC Forst bringt verdienten Sieg nach Hause

Die Vorzeichen für dieses Match am Freitag Abend in Pfronten waren klar abgesteckt, rechnerisch mußten die Gastgeber gewinnen, um den vorzeitigen Klassenerhalt aus eigener Kraft zu sichern. Die Gastgeber trafen auf eine starke Gästemannschaft aus Forst und unterlagen verdient mit 4:7 (2:0, 0:5, 2:2).

Eine stark dezimierte Mannschaft mit 11 Feldspielern und zwei Torhütern wurde in Pfronten vorstellig, gecoached von Max Bergmann, zeigte sich diese letztendlich sehr gut für das Spiel eingestellt. Der Spielbeginn ließ Schlimmeres befürchten, denn wie bei der 9:4-Niederlage in der Hauptrunde begannen die Gastgeber sehr engagiert und konnten kurz nach Beginn schon einen Pfostentreffer landen. Kurz darauf, in der 2. Spielminute jubelten die Hausherren euphorisch über die 1:0-Führung, in der Lukas Hruska per Alleingang traf. In der 7. Spielminute erhöhten die Falcons auf 2:0, Michele Fuhrmann war zwar noch an der Scheibe dran, konnte den Einschlag jedoch nicht verhindern. Die Forster Spieler ließen jedoch die Köpfe nicht hängen und versuchten, über Konter zum Torerfolg zu kommen. Der Vorteil der Gastgeber schwabbte mit der Zeit um, Forst wurde immer überlegener, nur die Stürmer scheiterten aufgrund ihrer anfänglichen Schußschwäche nicht. Umgekehrt zeigte Fuhrmann bei seinem ersten Pflichtspiel für Forst eine tadellose Partie, er war nach den Gegentreffern stehts zur Stelle, wenn er gebraucht wurde.

Der Mittelabschnitt sollte für die Gäste von der Ammer zum „Zauberdrittel“ werden, denn bereits 37 Sekunden nach Wiederbeginn schlug Bastian Grundner zu, der auf Zuspiel von Rauh und Müller zur 2:1-Ergebnisverbesserung traf. In der 24. und 25. Spielminute gingen die Gäste mit 2:3 in Führung. Den Ausgleich besorgte Anton Rauh, die Führung Klaus Müller, der auf Traumpass von Martin Burger allein auf den Pfrontner Torhüter zulaufen konnte, und diesem keine Chance ließ. Jetzt waren die Forster Spieler auf Betriebstemperatur gekommen, die Angriffsmaschinerie lief bestens. Es dauerte jedoch bis zur 36. Spielminute, bis wiederum Bastian Grundner mit dem 2:4-Treffer erfolgreich war.  Anton Rauh war es vorbehalten, kurz vor der Drittelpause mit seinem 2. Treffer die Führung auf 2:5 in der 40. Spielminute zu erzielen.

Das letzte Spieldrittel sollte zum Ende hin noch etwas turbulent ablaufen. Zunächst waren die Gastgeber bemüht, den Rückstand aufzuholen. Die Angriffs- und Schußversuche waren ungenau, die Anpiele kamen ebenso nicht an, die Unsicherhiet und Nervosität war den Hausherren anzumerken. In der 47. Spielminute wurden die Angriffsbemühungen der Falcons belohnt, Matthias Ziegler verkürzte auf 3:5.  Mit diesem Treffer wurde die Schlußoffensive der Gastgeber gestartet. Forst war jetzt in der Defensive gefordert, denn sie mußten eine 5-minütige Unterzahlsituation überstehen. Tobias Dietz wurde mit einer Spieldauerstrafe zum Duschen geschickt. Das Abwehrbollwerk um Fuhrmann hielt dem Ansturm statt, bis die letzten 3 Spielminuten anbrachen. Trainer Koziol beorderte seinen Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis, Benedikt Zeitler traf nach einem gewonnen Bully aus dem eigenen Verteidigungsdrittel ins verwaiste Pfrontener Tor zum 3:6. Knapp eine Minute später verkürzten die Hausherren auf 4:6, ehe Anton Rauh mit seinem 3. Treffer an diesem Abend wiederum ins verwaiste Tor traf, und das Endergebnis von 4:7 erzielte.

Co-Trainer Max Bergmann war nach dem Spiel zurecht stolz auf seine Mannschaft. Alle haben sich in den Dienst der Mannschaft gestellt, jeder war für den anderen da. Dazu gesellte sich, wie schon geschrieben, dieses 2. Drittel, bei dem die Stürmer mehrmals zauberten.

Statistik:

1:0 (01:15) Hruska Lu. (Weixler)
2:0 (06:20) Friedl (Albl)
2:1 (20:37) Grundner (Rauh, Müller)
2:2 (23:19) Rauh (Müller, Grundner)
2:3 (25:51) Müller (Burger)
2:4 (35:10) Grundner (Rauh, Müller)
2:5 (39:51) Rauh (Grundner, Müller)
3:5 (46:39) Ziegler (Tröber, Neumann)
3:6 (58:02) Zeitler ENG
4:6 (58:58) Friedl (Ziegler, Albl)
4:7 (59:54) Rauh (Müller) ENG

Strafzeiten:

EV Pfronten   6 Min.
SC Forst 10 Min. + 5 Min. (Dietz) + 20 Min. (Dietz)

Zuschauer: 112

EV Bad Wörishofen vs Nature Boyz

Mission Klassenerhalt erfolgreich abgeschlossen
Anton Rauh und Klaus Müller überragend

Die Mission Klassenerhalt konnte am Sonntag in Bad Wörishofen erfolgreich abgeschlossen werden, denn mit einem überzeugenden 3:6 (1:2, 1:1, 1:3)-Erfolg kehrten die Nature Boyz von ihrem Ligenspiel zurück.

Der Sonntag begann mit einem kleinen Mißgeschick, denn einer der beiden Busse gab schon bei der Abfahrt den Geist auf, so mußten einige Akteure mit ihren privaten PKW’s anreisen.  Trotz diesem Mißgeschick konnte die Mannschaft von Trainer Josef Bachmeier überzeugen, sie spielte wiederum sehr konzentriert und engagiert.

Die zwölf mitgereisten Feldspieler zeigten von Beginn weg, dass sie nicht gewillt sind, das Spiel aus der Hand zu geben. Der Dreifach-Torschütze Anton Rauh schloss den ersten gefährlichen Angriff mit einem Handgelenksschuß in der 5. Spielminute zur 0:1-Führung ab. Er wurde von Michael Kölbl klasse angespielt. Die Gastgeber waren bemüht, in das Angriffsdrittel der Gäste zu dringen, die Chancenverwertung ließ zum Glück für die Nature Boyz zu Wünschen übrig. Kam ein Schuß auf das Tor, war der starke Andreas Scholz zur Stelle. Forst konnte immer wieder gefährlich vor dem Wölfe-Tor aufkreuzen. In der 18. Minute war Klaus Müller auf Zuspiel von Anton Rauh zur Stelle, und besorgte die 0:2-Führung. Bei dieser Aktion mußte er einen unfairen Stockstich eines Gegners wegstecken, leider mit nur 2 Strafminuten bedacht. Während Klaus Müller in die Kabine gefahren war, um sich behandeln zu lassen, verkürzten die Gastgeber in Unterzahl auf 1:2.

Der Mittelabschnitt begann fast wie der erste, Anton Rauh baute in der 23. Spielminute auf Zuspiel von Klaus Müller die Führung nach einem klassischen Konter auf 1:3 aus, dabei sah der Torhüter der Wölfe schlecht aus. Zu diesem Zeitpunkt saß ein Forster Spieler auf der Strafbank. Das Spiel wogte hin und her, Forst agierte kühl und bedacht, die Wölfe wurden zusehends nervöser. Diese mußten einen  Sieg einfahren, um überhaupt noch eine Chance zur Klassenerhalt zu haben. Eine kleine Unachtsamkeit der Gäste führte in der 36. Spielminute zum 2:3-Anschlußtreffer. Mit diesem Zwischenstand wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt.

Im Schlußabschnitt wurde es dann nochmal kurzfristig spannend, konnten die Wölfe in der 46. Spielminute zum 3:3-Ausgleich einnetzen, sie hatten einen Spieler mehr auf dem Eis. Die Freude dauerte jedoch keine Minute, denn wieder war es Toni Rauh, der auf 3:4 stellte, wieder war Klaus Müller der Vorbereiter. Als dann Daniel Anderl auf 3:5 erhöhte, war das Spiel entschieden. Das Zuspiel kam wieder von Klaus Müller. In der 56. Minute war es Klaus Müller vorbehalten, den 3:6-Endstand zu erzielen, die Vorlage kam von Anton Rauh.

An diesem Sonntag gab es zwei herausragende Akteure, nämlich Klaus Müller und Anton Rauh, die den Gegner fast im Alleingang bezwangen. Es wäre aber der Mannschaft dagegen unfair, nur die beiden zu nennen. Das Team hat wie so oft in den letzten Spielen, fest zusammengestanden und sich für den Klassenerhalt engagiert. Die Mannschaft ist also der Gewinner in der Abstiegsrunde.

Mit dem sehr erfolgreichen Wochenende können die Planungen für die Landesligasaison 2019/2020 beginnen. Es stehen jetzt noch zwei Spiele auf dem Terminplan, in denen noch eine Verbesserung der Platzierung in der Abstiegsrundentabelle angestrebt wird. Am Freitag soll das Spiel in Pfronten beginnen, deren Halle war per gestern jedoch noch gesperrt. Wir werden rechtzeitig informieren, sollte das Spiel verlegt werden, oder gar ausfallen. Zum Saisonschluß gastiert noch der TSV Farchant im Peißenberger Eisstadion.

Statistik:

0:1 (04:03) Rauh (Kölbl)
0:2 (17:22) Müller (Rauh)
1:2 (18:46) Seitz 4 – 5
1:3 (22:38) Rauh (Müller) 4 – 5
2:3 (35:34) Schmidt (Scholz)
3:3 (45:27) Walther (Heckelsmüller) 5 – 4
3:4 (46:04) Rauh (Müller)
3:5 (53:04) Anderl (Müller)
3:6 (55:17) Müller (Rauh)

Strafzeiten:

EV Bad Wörishofen   6 Min.
SC Forst 14 Min.

Zuschauer: 28

Nature Boyz vs EV Pfronten

Falcons aus Pfronten klar besiegt
Klassenerhalt fast sichergestellt

Am Freitag Abend waren die Forster Nature Boyz im Peißenberger Eisstadion die klar überlegene Mannschaft und behielt über die Gäste aus Pfronten mit einem klaren 7:1 (2:0, 2:0, 3:1)-Sieg die Oberhand und hat dadurch den Klassenerhalt fast schon sicher.

Einerseits haben die Hausherren allen Grund zur Freude, denn mit dem klaren Sieg fehlt nur noch ein Punkt, um aus eigener Kraft den Klassenerhalt perfekt zu sichern, andererseits sind einige Verantwortliche, speziell Trainer Sepp Bachmeier, mit den Schiedsrichterleistungen in den letzten Spielen nicht einverstanden. Grund der Unmut ist die Verletzung Manuel Weningers aus dem 2. Spieldrittel. Der Spieler wurde ohne Scheibenbesitz derart in die Bande gecheckt, dass er mit einer Knieverletzung ausfiel und die Saison für ihn beendet ist. Bereits in vorhergehenden Spielen wurden z. B. Martin Burger und Florian Deibler, wie auch Roberto Gangemi durch Stockschläge an Hand und Fingern verletzt, keine dieser Foulspiele wurden geahndet. Auch Stockschläge gegen Forster, bei denen die Schläger zerbrachen, wurden nicht geahndet. Werden solche Aktionen vom Trainer in der Schiedsrichterkabine reklamiert, kommt nicht mal eine Entschuldigung von den Referees, ist Sepp Bachmeier verärgert. Nach 15 Spielminuten im ersten Spieldrittel verletzte sich Pfrontens Torhüterin Franziska Albl, die beim Herauslaufen vom eigenen Mitspieler umgerannt wurde. Sie mußte ebenfalls mit einer Knieverletzung ausscheiden. Beide Spieler mußten während bzw. nach dem Spiel in Krankenhäuser zur Behandlung. Auf diesem Wege allen gute Besserung, doch nun zum Spiel.

Forst zeigte sich gefestigt und ging konzentriert zu Werke, ohne die Defensive zu vernachlässigen. Pfronten konnte man die mangelnde Spielpraxis ansehen, denn deren Eishalle ist gesperrt, ein Trainingsbetrieb fand zwei Wochen nicht statt. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der erste Treffer für die Hausherren fallen würde. In der 7. Spielminute war Klaus Müller zur Stelle, der ein Zuspiel von Anton Rauh und Manfred Guggemos zur 1:0-Führung vollstreckte. Das 2:0 in der 11. Spielminute durch Anton Rauh auf Zuspiel von Klaus Müller fiel etwas glücklich, denn den Weitschuß ließ die gute Franziska Albl durchrutschen.  Pfronten konterte immer wieder und zwang den wieder starken Andreas Scholz zu der einen oder anderen Rettungsaktion. Wie schon geschrieben, in der 15. Spielminute ein Angriff auf das Pfrontener Tor. Der Verteidiger konnte sich nur duch ein Foulspiel helfen, dieser und ein weiterer Pfrontener verletzen die Torhüterin. Aufgrund der Verletzung wurde die Drittelpause vorgezogen.

Im Mittelabschnitt waren die Gäste dem ersten Treffer etwas näher, agierten die Hausherren doch  etwas zu offensiv. Dank Andreas Scholz gelang ihnen in dieser Phase kein Torerfolg. In der 28. Minute, mit einem Spieler mehr auf dem Eis, erhöhte Michael Kölbl auf 3:0, Zuspieler waren Klaus Müller und Anton Rauh. Als in der 33. Spielminute Bastian Grundner auf 4:0 stellte, wieder kam das Zuspiel von Klaus Müller und Simon Sendl, schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Beide Seiten konnten noch einige Chancen herausspielen, aber die Torleute standen parat.

Im Schlußabschnitt versuchten die Falcons, nochmal eine Ergebnisverbesserung zu erreichen, doch die Schußversuchte waren zu ungenau, auch die Abwehrspieler der Forster standen jetzt wieder näher bei ihren Gegnern. Zwischen der 52. und 55. Spielminute waren die Hausherren dreimal erfolgreich, zweimal Bastian Grundner und Daniel Anderl waren die Torschützen. Der 5. Treffer fiel in Unterzahl, der 7. in Überzahl. Fast hätte sich Andreas Scholz mit einem Shut-Out für seine starke Leistung belohnt, doch 2 Minuten vor dem Ende versauhte ihm Ex-Oberligaspieler Yannik Baier die Suppe, denn er traf unhaltbar zum 7:1-Endstand.

Statistik:

1:0 (06:33) Müller (Rauh, Guggemos)
2:0 (10:14) Rauh (Müller)
3:0 (27:51) Kölbl (Müller, Rauh) 5 – 4
4:0 (32:05) Grundner (Müller, Sendl)
5:0 (51:16) Grundner (Guggemos, Kölbl) 4 – 5
6:0 (53:16) Anderl (Zeitler, Krönauer)
7:0 (54:21) Grundner (Müller, Kölbl) 5 – 4
7:1 (58:06) Baier Y. (Ziegler, Lochbihler)

Strafzeiten:

SC Forst 14 Min.
EV Pfronten 18 Min.

Zuschauer: 86

TSV Farchant vs Nature Boyz

Nature Boyz marschieren Richtung Klassenerhalt
Starke Leistung beim TSV Farchant

An diesem Wochenende stand nur die Auswärtspartie am Freitag Abend in Garmisch gegen den Tabellenführer in der Abstiegsrunde, dem ungeschlagenen TSV Farchant, auf dem Terminplan. Die Burschen um Trainer Sepp Bachmeier zeigten eine Top-Leistung und rangen die Gastgeber in der Verlängerung mit 2:3 (1:0, 0:0, 1:2, 0:1) nieder.

Vor dem Spiel war die Aussage des Heimtrainers klar formuliert: “ Ich erwarte einen deutlichen Sieg gegen die Forster, ich möchte in der Abstiegsrunde alle Punkte machen“. Für Forsts Neuzugang Anton Rauh war es eine Rückkehr an seine einstige Wirkungsstätte, für Spannung war folglich gesorgt.

Die Gäste erwarteten einen stürmisch angreifenden Gastgeber, die 1:0-Führung durch Sebastian Kastner für die Hausherren nach nur 29 gespielten Sekunden ließ Schlimmeres befürchten. Doch die anwesenden Zuschauer, darunter wieder der Forster Fanclub, glaubten ihren Augen kaum, denn Forst ließ sich trotz des Rückstandes nicht aus der Ruhe bringen und störten die gegnerischen Angreifer entscheidend. Daraus resultierend, gewannen die Gäste eine leichte Spielüberlegenheit, die zu wesentlich mehr Torchancen führte. Dennis Schlickenrieder hatte wesentlich mehr zu tun als sein Gegenüber. Mit etwas mehr Schußglück hätte im ersten Spielabschnitt schon ein Unentschieden auf der Uhr stehen können. Die Gastgeber waren gezwungen, im eigenen Stadion zu kontern. Mit der schmeichelhaften 1:0-Führung ging es zum ersten Pausentee.

Im Mittelabschnitt waren beide Torhüter gefragt, denn beide Mannschaften wollten den Torerfolg. Die Chancen häuften sich auf beiden Seiten, doch die Torhüter präsentierten sich in Topform. Gerade die jungen Spieler vom TSV Peißenberg zeigten sich bärenstark und bauten mächtig Druck auf und rissen ihre Mannschaftskameraden mit. Hoch motiviert und mit den entsprechenden Einstellung waren die Forster nicht zu überraschen. Da die Torhüter bei der einen oder anderen Aktion auch das Glück der Tüchtigen hatten, blieb dieses Drittel torlos, die 1:0-Führung der Hausherren hatte immer noch Bestand. 5 Sekunden vor dem Pausentee konnte Andreas Scholz einen Penalty der Gäste souverän abwehren.

Der letzte Abschnitt hätte nicht unglücklicher für die Gäste beginnen können, denn gleich der erste Angriff brachte die 2:0-Führung der Hausherren in der 41. Spielminute. Eine Rückhandhereingabe eines Farchanters fälschte ein Forster Verteidiger unhaltbar für Scholz ins eigene Tor ab.  Auch dieses unglückliche Tor brachte die Gäste nicht aus ihrem Konzept. Diszipliniert und mit Kampfeswillen hielten sie dagegen und versuchten, den Anschluß zu schaffen. Dies gelang verdient in der 50. Spielminute Elias Breidenbach, der das Zuspiel von Klaus Müller eiskalt verwertete. Jetzt stieg die Zuversicht, vielleicht noch ein Unentschieden zu erreichen. In der 56. Minute feierte Simon Sendl seinen ersten Saisontreffer für die Forster Farben. Wieder war Klaus Müller der Paßgeber, Simon netzte unbekümmert ein. Etwas Hektik brach aus, als der Schiedsrichter Manuel Weninger kurz darauf vom Eis stellte, die Aktion war sehr fragwürdig. 20 Sekunden später traf es dann einen Farchanter, somit waren die Spieler wieder zahlenmäßig gleichauf.

Die Verlängerung mit 3 gegen 3 war eine äußerst kurze Angelegenheit. Das Bully gewann Klaus Müller, die Gäste fuhren ins Abwehrdrittel der Hausherren, die keine Chance hatten, an die Scheibe zu kommen. Genau nach 27 Sekunden blieb die Stadionuhr stehen, Manfred Guggemos hämmerte die Scheibe auf Zuspiel von Manuel Weninger unhaltbar unter die Latte. Mit den zwei Punkten haben die Naturburschen einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen können. Die Spieler wurden anschließend von den Fans entsprechend gefeiert, die Stimmung in der Kabine fiel entsprechend aus.

Statistik:

1:0 (00:29) Kastner S. (Kastner B.)
2:0 (40:38) Picotin-Mazet (Berndaner)
2:1 (50:05) Breidenbach (Müller)
2:2 (56:17) Sendl (Müller, Krönauer)
2:3 (60:27) Guggemos (Weninger)

Strafzeiten:

TSV Farchant   6 Min. + 10 Min. (Kurzweil)
SC Forst 12 Min.

Zuschauer: 84

Nature Boyz vs. EV Bad Wörishofen

Nature Boyz verschaffen sich Luft
Überzeugende Leistung gegen die Wölfe

Die Mannschaft der Forster Nature Boyz zeigte sich am Sonntag im Peißenberger Eisstadion für die Abstiegsrunde gewappnet, denn sie errang die ersten 3 Punkte im Abstiegskampf bei ihrem 6:1 (2:1, 3:0, 1:0)-Sieg gegen den EV Bad Wörishofen und verließen damit das Tabellenende.

Präsident Lorenz Barfüßer war vor dem Spiel sehr nervös, auch während der Partie fand er nicht zur Ruhe. Mit entpannter Mine konnte er das Eisstadion nach dem Spiel verlassen, auch Trainer Sepp Bachmeier sah man die Entspannung an. Vom Fanclub hörte man lautstark den Song vom „schönen Tag“, doch der Reihe nach.

Beide Mannschaften konnte man anfänglich die Nervosität ansehen, denn die Aktionen wirkten unsicher. Doch bereits in der 4. Spielminute war Klaus Müller zur Stelle, der auf Zuspiel von Anton Rauh zur 1:0-Führung traf.  Eigentlich aus dem Nichts in der 7. Spielminute der 1:1-Ausgleich, dem ein krasser Abwehrschnitzer der Hausherren vorausging. Beide Mannschaften versuchten ihr Heil in der Offensive zu suchen. Beide Torhüter wurden entsprechend beschäftigt. Die erste Hinausstellung eines Gästespielers nutzte Bastian Grundner zur erneuten 2:1-Führung, das Zuspiel kam von Klaus Müller. Es war bereits die 14. Spielminute angebrochen. Das Spiel wogte bis zur Pause hin und her.

Nach dem Pausentee kamen die Gäste entschlossener aus der Kabine, sie drückten jetzt auf den Ausgleich. Die Forster dagegen zeigten, dass sie  gewillt sind, das Spiel ihrerseits erfolgreich zu beenden. Die Wölfe waren die ersten 10 bis 12 Minuten optisch überlegen, Andreas Scholz hatte mehrere Möglichkeiten, sein Können unter Beweis zu stellen. In dieser Phase war er der Turm in der Schlacht und hielt sein Team im Spiel. Zum Ende des mittleren Spieldrittels kassierten die Gäste mehrere Strafzeiten. Die Folgen waren für diese spielentscheidend, denn zwischen der 37. und 40. Spielminute schlugen die Gastgeber erbarmungs- und kompromisslos zu. Zuerst erhöhte Anton Rauh auf Zuspiel von Klaus Müller und Sascha Zenzs auf 3:1, knapp 30 Sekunden später das 4:1 durch Klaus Müller auf Zuspiel von Manfred Guggemos und wiederum Sascha Zenzs. Den 5:1-Pausenstand besorgte Daniel Anderl auf Zuspiel von Bastian Grundner und Martin Burger. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gäste vollzählig auf dem Eis.

Im letzten Spielabschnitt setzte die Mannschaft vollumfänglich den Matchplan des Trainerduos Sepp Bachmeier und Max Bergmann um. Mit Einsatzwillen und Disziplin rollte nun Angriff auf Angriff auf das Wölfetor, nur die Chancenverwertung lies noch etwas zu Wünschen übrig. Das Glück des Tüchtigen hatte jetzt Gästetorhüter Marius Münch auf seiner Seite. Die Wölfe haderten noch ein wenig mit den Schiedsrichterentscheidungen und brachten sich deshalb selbst aus dem Konzept. Die endgültige Entscheidung in dem jetzt klar von den Hausherren bestimmten Spiel besorgte Manuel Weninger, der auf Zuspiel von Klaus Müller und Anton Rauh zum 6:1 in der 57. vollendete.

Trainer Josef Bachmeier freute sich und meinte, die Mannschaft hat Charakter gezeigt und das umgesetzt, was wir vor dem Spiel besprochen haben. Am Freitag geht es dann zum bis jetzt ungeschlagenen Tabellenführer TSV Farchant.

Statistik:

1:0 (03:09) Müller (Rauh)
1:1 (06:23) Huber (Vycichlo)
2:1 (13:09) Grundner (Müller) 5 – 4
3:1 (36:48) Rauh (Müller, Zenzs) 5 – 4
4:1 (37:17) Müller (Guggemos, Zenzs) 5 – 4
5:1 (37:38) Anderl (Grundner, Burger)
6:1 (56:09) Weninger (Müller, Rauh)

Strafzeiten:

SC Forst 16 Min.
EV Bad Wörishofen 18 Min. + 10 Min. (Huber)

Zuschauer: 83

SC Reichersbeuern vs Nature Boyz

Kein Glück in Reichersbeuern
Nature Boyz unterliegen erneut

Dass das Spiel in Reichersbeuern kein Honigschlecken sein wird, war allen Beteiligten klar, ging doch bereits das erste Spiel in Peißenberg verloren, setzten sich die Hausherren am Sonntag Abend in der Tölzer Eisarena mit 5:2 (2:1, 2:1, 1:0) durch und übernahmen die Tabellenführung in der Abstiegsgruppe E.

Der Start gelang recht verheißungsvoll, konnten die Mannen um Trainer Sepp Bachmeier wiederum die ersten Akzente setzen. Die Gastgeber kreutzten aber auch des öfteren vor dem starken Andreas Scholz auf, der alle Möglichkeiten zunichte machte. In der 15. Spielminute dann ein genialer Paß von Michael Kölbl auf den wartenden Benedikt Zeitler, der allein auf Torhüter Michael Goldbrunner zulief und diesen zur 0:1-Führung bezwang. Dabei verletzte er sich und wurde durch Michael Iszovics ersetzt. Keine Minute später nutzten die Gastgeber zwei Unachtsamkeiten in der Defensive zur 2:1-Führung. Anton Eimannsberger und Robert Schatton bezwangen Andreas Scholz. Mit diesem Pausenstand wurden die Seiten gewechselt.

Unkonzentriert kamen die Forster Eiscracks aus der Kabine, den nach 53 gespielten Sekunden erhöhten die Hausherren auf 3:1 durch Tobias Reiter. Forst ließ sich jedoch nicht beeindrucken und versuchte, den Rückstand zu verkürzen. Chancen wurden von beiden Mannschaften vergeben, die Torhüter hatten einiges an Arbeit zu verrichten. Als Forst einen Spieler weniger auf dem Eis hatte, fuhren sie einen Konterangriff, den Bastian Grundner, der durch ein Zuspiel von Anton Rauh auf die Reise geschickt wurde, per Alleingang zum 3:2-Zwischenstand erfolgreich abschloß. Zu diesem Zeitpunkt waren 28 Spielminuten verstrichen. Forst war jetzt am Drücker, doch MIchael Iszovics lief zur Galaform auf, er ließ sich mit Können und Geschick nicht mehr überwinden. Vielmehr schlugen die routinierten Gastgeber in der 36. Spielminute zu und erhöhten auf 4:2 durch Simon Ronge.  Torhüter Andreas Scholz konnte den vom eigenen Spieler abgefälschten Schuß erst kurz hinter der Linie fangen. Zu dem erneuten Rückstand gesellte sich noch extremes Pech, denn Verteidiger Florian Deibler mußte aufgrund eines Handbruches ins Krankenhaus gefahren werden, dort wurde er umgehend erfolgreich operiert. Für ihn dürfte die Saison beendet sein.

Im letzten Abschnitt versuchten die Gäste nun alles, um nochmal zumindest den Ausgleich zu schaffen. Sie drückten immer wieder ins Angriffsdrittel der Tölzer Vorstädter, doch das Schußglück und wiederholt Iszovics standen einem Torerfolg im Weg. Er stoppte zwei Alleingänge, Bastian Grundner traf nur den Pfosten. Es entstanden einige Spieleransammlungen vor dem Reichersbeurer Tor, doch immer war etwas im Weg, sei es ein Schlittschuh des Gegners, ein Schläger, die Scheibe wollte einfach nicht über die Linie. Eine Minute vor Schluß versuchte Trainer Sepp Bachmeier als letzte Maßnahme, Scholz für einen sechsten Feldspieler zu ersetzen. Knapp 20 Sekunden später schob Samuel Matha die Scheibe zum 5:2-Endstand ins verwaiste Forster Tor.

Statistik:

0:1 (14:11) Zeitler (Kölbl, Zenzs)
1:1 (14:56) Eimannsberger
2:1 (15:11) Schatton (Harrer)
3:1 (20:53) Reiter T. (Schatton, Andrä)
3:2 (28:14) Grundner (Rauh) 4 – 5
4:2 (35:52) Ronge (Büttner, Eimannsberger)
5:2 (59:18) Matha (Büttner) ENG

Strafzeiten:

SC Reichersbeuern   8 Min.
SC Forst 12 Min.

Zuschauer: 65

Nature Boyz vs. SC Reichersbeuern

Auftakt in Abstiegsrunde mißglückt
Nature Boyz unterliegen knapp

Der Start in die Abstiegsrunde ist den Forster Nature Boyz nicht geglückt, denn in ihrem Heimspiel am Freitag Abend gegen den SC Reichersbeuern zogen sie mit einer 3:5 (1:3, 1:2, 1:0)-Niederlage den Kürzeren.

Einige Premieren gab es in diesem Abstiegsduell der Landesliga Gruppe E zu sehen. Zuerst stach die neue Eismaschine ins Auge, die sich der TSV Peißenberg leisten mußte. Die Neuzugänge des SC Forst, Maximilian Rohrbach, Anton Rauh und Klaus Müller gaben ihr Debüt im Dress der Gastgeber, wobei alle 3 Punkte für die Statistik erzielen konnten. Dennoch reichte es für die Gastgeber nicht zum erhofften Punktgewinn.

Aufgrund der Neuzugänge war Trainer Sepp Bachmeier gezwungen, die Reihen neu aufzustellen. Die Umstellungsmaßnahmen zeigten ihre ersten Erfolge. Dass die Harmonie noch nicht ganz funktionierte, war angesichts dieses Spieles ersichtlich. Zum ungünstigsten Zeitpunkt erzielten die Gäste bereits in der 3. Spielminute die 0:1-Führung durch einen verdeckten Schuß, den Andreas Pfaff abfeuerte. Die Gastgeber steigerten sich jedoch und befreiten sich vom Druck der Gäste. Einige Chancen konnten nicht verwertet werden, das Glück war den Gastgebern im Abschluß nicht hold. In der 15. Spielminute konnte dann endlich Anton Rauh zum 1:1-Ausgleich abstauben, nachdem Manfred Guggemos zuvor abgezogen hatte. In der 19. und 20. Minute zeigte vor allem Tobias Reiter, was er kann. Zweimal legte er den Torschützen Lukas Harrer und Robert Schatton zum 1:3-Pausenstand auf. Beim Treffer zum 1:3 verbrachte ein Forster auf der Strafbank.

Frisch motiviert kamen die Mannen um Trainer Josef Bachmeier aus der Kabine. Nachdem zwei gute Chancen nicht genutzt werden konnten, schlugen die Gäste eiskalt zu. Wieder waren sie mit einem Spieler mehr auf dem Eis, als ihnen in der 24. Minute die 1:4-Führung durch Lukas Harrer gelang. Das Spiel wogte nun hin und her, kein Torhüter ließ weitere Treffer zu. Hoffnung keimte auf, als in der 29. Spielminute ein Gästespieler auf die Strafbank mußte. Diesen Vorteil nutzte Manfred Guggemos auf Zuspiel von Anton Rauh und Maximilian Rohrbach zur 2:4 Ergebnisverbesserung. Die Sturmreihen schenkten sich nichts, Torerfolge blieben aufgrund der guten Torhüter aus. Mehr Glück im Abschluß dann für die Gäste in der 39. Minute, als Tobias Reiter auf 2:5 erhöhte. Der letzte Seitenwechsel wurde nun eingeläutet.

Die Hausherren versuchten weiterhin, eine Resultatsverbesserung zu erzielen, Torhüter Michael Iszovics hatte jetzt öfter das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite, denn die Forster Stürmer konnten keinen der Abpraller abstauben. Forst war jetzt am Drücker, die sich ergebenden Chancen konnten wiederholt nicht genutzt werden. Lediglich eine Resultatsverbesserung steht im Spielbericht, denn Manuel Weninger konnte 2 Minuten vor Schluß mit seinem Abstauber zum 3:5-Endstand auf Zuspiel von Klaus Müller und Manfred Guggemos verwandeln.

Die Mannschaft hat wesentlich besser gespielt als in der Vorrunde, sie ist kompakter geworden. Der Einsatz und der Siegeswille war klar zu erkennen. Die Gäste haben einfach besser miteinander harmoniert, spielen sie doch schon seit einigen Monaten in der gleichen Zusammensetzung. Über die Klasse des einen oder anderen Akteurs braucht man nicht diskutieren.

Statistik:

0:1 (02:54) Pfaff
1:1 (14:22) Rauh (Guggemos)
1:2 (17:25) Harrer (Reiter T., Schatton)
1:3 (19:39) Schatton (Reiter T., Pfaff) 5 – 4
1:4 (23:29) Harrer (Reiter T.) 5 – 4
2:4 (28:50) Guggemos (Rauh, Rohrbach) 5 – 4
2:5 (38:20) Reiter T. (Harrer, Schatton)
3:5 (58:53) Weninger (Müller, Guggemos)

Strafzeiten:

SC Forst 10 Minuten
SC Reichersbeuern 14 Minuten

Zuschauer: 59

Nature Boyz vs TSV Farchant

Guter Start ins neue Jahr
Nature Boyz bezwingen TSV Farchant

Die Forster Nature Boyz sind gut ins neue Jahr 2019 gestartet, denn beim Heimspiel am ungewohnten Mittwoch Abend bezwangen sie den Landkreisnachbarn TSV Farchant mit 3:2 (1:0, 0:2, 1:0, 1:0) nach Verlängerung.

Die Vorzeichen zum letzten Heimspiel der Nature Boyz im Peißenberger Eisstadion waren gegen den TSV Farchant jedem Akteur bekannt. Die Gäste haben in den nächsten 4 Partien, mit dieser gegen Forst, zu bestreiten und haben berechtigte Chancen, mindestens Tabellenfünfter zu werden und die Verzahnungsrunde zu erreichen. Für die Gastgeber ging es lediglich darum, einen guten Saisonabschluss in der Vorrunde zu erreichen. Dementsprechend spannend verlief auch das Spiel der beiden Teams. Die Gäste agierten ob ihres Tabellenplatzes anfänglich sehr sicher und konnten so einige gefährliche Angriffe auf das Tor von Andreas Scholz fahren. Dieser wiederum zeigte sich in sehr guter Form und stand parat, falls seine Vorderleute die Stürmer nicht halten konnten. Die Gastgeber ihrerseits gewannen mehr Sicherheit und störten die gegnerischen Stürmer immer wieder erfolgreich am Torschuß. Als sich die anwesenden Zuschauer bereits auf ein Unentschieden bis zum Pausentee einstellten, war Michael Kölbl auf Zuspiel von Daniel Anderl zur Stelle und brachte seine Farben in der 19. Spielminute mit 1:0 in Führung.

Mit einem Paukenschlag begann für die Gäste das zweite Spieldrittel, denn bereits nach 45 Sekunden hatten sie ihren Rückstand durch Kristan Weber egalisiert. Sie drangen nun zur Führung, doch die konnten die Hausherren zunächst erfolgreich verhindern. Eigene Chancen konnten erspielt werden, doch auch Dennis Schlickenrieder im Tor der Gäste war auf der Hut und verhinderte Schlimmeres. Max Willberger, einer der drei mitwirkenden Förderlizenzspieler aus Peißenberg, hätte per Alleingang die Führung erzielen können, doch besagter Schlickenrieder wehrte erfolgreich ab. In der 35. Spielminute jubelten dann die Gäste, denn Konti Picotin-Mazet konnte Andreas Scholz in Überzahl mit einem verdeckten Distanzschlenzer überwinden. Mit dieser Führung ging es in die letzte Pause.

Im Schlußdrittel waren beide Teams entschlossen, die Führung auszubauen bzw. den Ausgleich zu erzielen. Forsts Angriffsbemühungen zahlten sich aus, denn in der 45. Spielminute glich Daniel Anderl auf Paß von Bastian Grundner zum 2:2 aus. Kurze Zeit später wurde Bastian Grundner regelwidrig nach einem Alleingang gestoppt, den fälligen Penalty konnte er nicht im Gehäuse der Gäste versenken. Bis zum Ende der regulären Spielzeit vergaben beide Mannschaften noch klare Chancen zum jeweiligen Torerfolg.

Die Verlängerung begann mit einer Überzahlsituation für die Gäste, doch jetzt verhielten sich die jeweiligen 3 Forster Spieler sehr clever und verhinderten den Rückstand. In der 64. Spielminute wurde der Einsatzwille der Gastgeber belohnt, Michael Kölbl zog von der blauen Linie ab, Manuel Weninger hielt seinen Schläger in das Geschoß und fälschte zum 3:2-Endstand ab. Die Freude seitens der Nature Boyz und deren Fans war dementsprechend groß, setzte es doch im Hinspiel eine deutliche 2:9-Klatsche in Garmisch. Die Enttäuschung war den Gästen ins Gesicht geschrieben, denn die beiden verlorenen Punkte könnten in der Endabrechnung für den 5. Tabellenplatz fehlen.

Statistik:
1:0 (18:39) Kölbl (Anderl) 5 – 4
1:1 (20:45) Weber (Kastner S., Krengel)
1:2 (34:41) Picotin-Mazet 5 – 4
2:2 (44:28) Anderl (Grundner)
3:2 (63:05) Weninger Kölbl, Anderl)
Strafzeiten:
SC Forst 12 Min.
TSV Farchant   8 Min.
Zuschauer: 52

ESV Buchloe vs Nature Boyz

Nature Boyz zum Jahresende überrollt
Buchloe Pirates gewinnen zweistellig

Mit einer krachenden Niederlage kehrten die Forster Nature Boyz von ihrem letzten Auswärtsspiel in der Vorrunde der Landesliga Gruppe 2 aus Buchloe zurück. Mit 11:1 (5:1, 1:0, 5:0) unterlagen die Forster bei den Buchloe Pirates.

Die Positionen waren bereits vor dem Spiel klar abgesteckt, der aktuell Tabellenletzte würde wenig Chancen bekommen, bei den Pirates aus Buchloe einen oder mehreren Punkt abzuknöpfen, denn die Gastgeber wollten sich im Kampf um die ersten fünf Plätze, die zur Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten berechtigen, in Stellung bringen. Entsprechend übten sie die gesamten 60 Minuten aufs Tempo und schnürten die Gäste in deren Verteidigungsdrittel ein. Nachdem sie in der 5. Spielminute lediglich das Torgestänge trafen, war es in der 7. Spielminute soweit, der Torreigen wurde eröffnet. Zwischen der 15. und 20. Spielminute folgten weitere fünf Treffer, wobei Andreas Krönauer auf Zuspiel von Manuel Weninger kurzfristig in der 16. Spielminute auf 2:1 verkürzen konnte.

Trainer Josef Bachmeier stellte im zweiten Spieldrittel auf zwei Sturmreihen um, die brachte zumindest den Erfolg, dass in diesem Drittel nur ein Tor kassiert werden mußte. Andreas Scholz war der meistbeschäftigste Akteur auf dem Eis, er hielt, was zu halten war.

Im letzten Spielabschnitt fielen weitere fünf Treffer für die Gastgeber, da diese einfach weiterhin starken Druck auf Forsts Tor ausübten. Der Sieg muß angesicht des Übergewichtes der Pirates als verdient angesehen werden. Der letztjährige Bayernliga-Absteiger sicherte sich Tabellenplatz 3 und unterstrich seine Ambitionen, umgehen wieder in die Bayernliga aufzusteigen.

Trotz des äußerst negativen Spielverlaufes wurden die Mannen um Trainer Sepp Bachmeier das ganze Spiel über von den mitgereisten Forster Fans lautstark unterstützt.

Statistik:

1:0 (06:15) Kastenmeier (Strodel) 5 – 4
2:0 (14:04) Wittmann (Imhof, Krafczyk)
2:1 (15:42) Krönauer (Weninger)
3:1 (16:31) Schorer (Kastenmeier)
4:1 (18:35) Ruf 5 – 4
5:1 (19:06) Kastenmeier (Strodel, Boger)
6:1 (29:34) Treichl (Boger)
7:1 (42:13) Strodel (Lerchner) 5 – 4
8:1 (46:12) Krafczyk
9:1 (50:59) Spegele (Gutsche, Treichl)
10:1 (52:13) Ruf (Krafczyk)
11:1 (57:25) Gutsche (Göttle)

Strafzeiten:

ESV Buchloe 10 Min.
SC Forst 12 Min.

Zuschauer: 279

Nature Boyz vs EV Pfronten

Rote Laterne bleibt beim SC Forst
Falcons entführen 2 Punkte

Am Sonntag trafen die beiden Mannschaften in Peißenberg aufeinander, die das Tabellenende zieren. Das glücklichere Ende konnten die Falcons aus Pfronten feiern, denn sie siegten nach Verlängerung mit 6:7 (0:1, 4:0, 2:5, 0:1).

Das Spiel begann mit unsicheren Akteuren auf beiden Seiten, was nach den bezogenen Niederlagen kein Wunder war. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend in den Vordergrund spielen. Die gelegentlichen Torchancen entstanden eher zufällig. Konnten sich die Stürmer durchsetzen, waren die Torhüter zur Stelle. So entstand die Führung der Gäste in der 17. Spielminute eben auch eher unglücklich.

Die Gastgeber begannen den 2. Spielabschnitt engagierter, die jungen Spieler vom TSV Peißenberg traten jetzt in Erscheinung und verhalfen der Offensive zu mehr Durchschlagskraft. Die Belohnung folgte in der 25. Spielminute, als sich Max Willberger energisch durchspielte und Fabian Mölle im Pfrontener Tor keine Chance ließ. In der 29. Spielminute war wiederum Max Willberger, der die 2:1-Führung auf Zuspiel von Manfred Guggemos erzielen konnte. Die Gäste hatten einen Spieler weniger auf dem Eis. Jetzt waren die Gastgeber am Drücker, denn sie erspielten sich mehrere aussichtsreiche Torschußmöglichkeiten. In der 36. Minute war Fabian Mölle im Pfrontener Tor wieder machtlos, denn Tobias Dietz konnte ihn per Schrägschuß zur 3:1-Führung bezwingen. Bastian Grundner sorgte für die vermeintliche Vorentscheidung, denn in der 37. Minute erhöhte er auf Zuspiel von Andreas Kreutterer auf 4:1, mit dieser Führung ging es in die zweite Pause.

Zu euphorisch gingen die Mannen um Trainer Josef Bachmeier in den letzten Spielabschnitt, denn sie vergaßen die Order, die ihnen der Trainer in der Pause aufgegeben hatte. In der 42. Spielminute hatten die Forster die Chance zum 5:1, doch der Alleingang wurde gestoppt und sofort in einen wirksamen Konter der Gäste umgewandelt. Moritz Lochbihler ließ Markus Kieslich keine Chance und verkürzte auf 4:2. Einige Forster Spieler betrachteten diesen Treffer wahrscheinlich als „Schönheitsfehler“ und agierten weiterhin sehr offensiv. Die Strafe folgte bei eigener Unterzahl in der 46. Minute, denn Pfronten erzielte den 4:3-Anschlußtreffer durch Ladislav Hruska. Die Gäste schnupperten ihre Chance und drangen jetzt auf den Ausgleich, der ihnen in der 49. Minute auch gelang. In der 53. Minute gingen sie sogar mit 4:5 in Führung. Bastian Grundner war es, der nach einem Abwehrfehler in der 57. Minute zum 5:5 ausgleichen konnte. In der 58. Minute war er für die 6:5-Führung zuständig. Diese Führung wurde jedoch leichtfertig vergeben, denn es waren noch 2 Minuten zu spielen, als die Falcons wiederum ausgleichen konnten.

In der Verlängerung ergaben sich für beide Mannschaften die Möglichkeit zum Siegtreffer, das glücklichere Ende verzeichneten jedoch die Gäste, denn sie setzten den entscheidenden Treffer nach gespielten 3 Minuten und 46 Sekunden durch Johannes Albl.

Trainer Bachmeier nach dem Spiel: „Schade, dass wir das Spiel noch verloren haben. Die jungen Spieler machten ihre Sache in der Offensive sehr ordentlich. Leider hat meine Mannschaft nicht auf mich gehöhrt und agierte zu offensiv. Jetzt haben wir in den spielfreien Tagen Zeit, um über unsere Fehler nachzudenken und diese abzustellen“

Statistik:

0:1 (16:41) Tröber (Lochbihler)
1:1 (24:11) Willberger
2:1 (28:03) Willberger (Guggemos, Sendl) 5 – 4
3:1 (35:37) Dietz (Kreutterer, Kölbl)
4:1 (36:07) Grundner (Anderl)
4:2 (41:52) Lochbihler (Hruska Lu.)
4:3 (45:12) Hruska La. (Weixler, Lochbihler) 5 – 4
4:4 (48:52) Bach (Hruska La.)
4:5 (52:02) Wiedmann (Friedl, Ziegler)
5:5 (56:09) Grundner
6:5 (57:28) Grundner (Deibler)
6:6 (58:46) Wiedmann (Ziegler, Friedl)
6:7 (63:46) Albl (Friedl, Ziegler)

Strafzeiten:

SC Forst 10 Min.
EV Pfronten   6 Min.

Zuschauer: 76

Nature Boyz vs SC Reichersbeuern

Nature Boyz mit Heimniederlage
SC Reichersbeuern entführt 3 Punkte

Am Freitag Abend gastierten die Tölzer Vorstädter im Peißenberger Eisstadion und entführten mit einem 1:4 (0:0, 1:4, 0:0)-Sieg alle drei Punkte.
Die Gastgeber traten mit 13 Feldspielern an, die Gäste boten deren 18 auf. Trotz der personellen Unterlegenheit gestalteten die Hausherren das 1. Spieldrittel ausgeglichen, ein Torerfolg wollte keiner der Mannschaften gelingen. Markus Kieslich im Forster Tor hatte viel mehr zu tun, als sein Gegenüber Michael Goldbrunner. Beide meisterten ihre Aufgaben souverän. Reichersbeuern war die etwas spielstärkere Mannschaft, Forst suchte sein Heil in diversen Einzelaktionen. Mit dem entsprechenden Kampfgeist hielten sie der spielerischen Überlegenheit der Gäste entgegen.
Im zweiten Spielabschnitt eigentlich der gleiche Spielverlauf. Die Gäste leicht überlegen, die Hausherren agierten oft zu zögerlich und unkonzentriert. Sebastian Schuster brachte seine Mannschaft in der 27. Minute in Führung.  In der 34. Spielminute kam Andreas Andrä zum Schuß, den Markus Kieslich zu spät sah, und es stand 0:2 für die Gäste. Was dann in den letzten beiden Spielminuten passierte, kann eigentlich nicht erklärt werden. Matthias Reil fälschte einen Weitschuß von Tobias Dietz erfolgreich in der 39. Spielminute zum 1:2-Anschlußtreffer ab. Ein paar Sekunden später wurde Sasche Zenzs durch eine zweifelhafte Entscheidung auf die Strafbank geschickt, die Robert Schatton zur 1:3-Führung 39 Sekunden vor dem Drittelende nutzte. Eine Sekunde vor Schluß fiel schon der 4. Treffer zum 1:4-Endstand durch Lukas Stauffert.
Dieser Spieler beherrschte dann das letzte Spieldrittel, bei dem zunächst die Hausherren auf den Anschluß drängten. In der 49. Spielminute wurde der genannte Spieler von einem Forster regelkonform gecheckt. Der Spieler krümmte sich jedoch auf dem Eis, die Schiedsrichter ließen weiterspielen. Auf dem Weg zur Spielerbank schob er einen Linienrichter auf die Seite, der Hauptschiedsrichter sprach daraufhin eine Matchstrafe gegen ihn aus. Die 5-minütige Überzahl konnten die Hausherren jedoch nicht nutzen. So entstanden noch die eine oder andere Chance, die Torhüter hielten die Null im letzten Abschnitt fest. Mit dem Sieg eroberten die Gäste Tabellenplatz 5, während die Nature Boyz weiterhin die rote Laterne tragen.

Statistik:

0:1 (26:39) Schuster
0:2 (33:46) Andrä (Reiter T.)
1:2 (38:43) Reil (Dietz, Deibler)
1:3 (39:21) Schatton (Pfaff) 5 – 4
1:4 (39:59) Stauffert (Fichtner)

Strafzeiten:

SC Forst 10 Min.
SC Reichersbeuern   4 Min. + 5 Min. (Stauffert) + 20 Min. (Stauffert)

Zuschauer: 57

VfE Ulm / Neu-Ulm vs Nature Boyz

Von den Devils in Ulm überrollt
Nature Boyz chancenlos

Die Reise nach Ulm am Sonntag begann wettertechnisch schon recht stürmisch, doch was anschließend auf dem Eis geschah, war ein Angriffsorkan, den die Devils mit 15:0 (3:0, 8:0, 4:0) beendeten.

Fast schon die Regel ist leider die notorische Unterbesetzung im Forster Spielerkader, denn es machten sich 11 Feldspieler und 2 Torhüter auf die Reise zum Aufstiegsfavoriten. Wie schon am Freitag zeigten die verbliebenen Akteure Charakter und versuchten so gut wie möglich, gegen die Gastgeber zu bestehen. Diese wiederum boten 4 komplette Sturmreihen auf, die ein Angriffsfeuerwerk abbrannten. Im ersten Abschnitt konnten die Forster die Angriffsbemühungen noch einigermaßen eindämmen, denn es brauchte eine Überzahlsituation zur 1:0-Führung, die bis Ende des 1. Drittels auf 3:0 ausgebaut wurde. Großes Pech dann für Sascha Zenzs, der bei einer Aktion 3 Minuten vor dem Pausentee unglücklich stürzte und sich die Lippe am Schlittschuh eines Ulmers aufschlitzte. Der anwesende Ulmer Arzt mußte die klaffende Wunde nähen, somit standen nur noch 10 Feldspieler auf Seiten der Forster zur Verfügung.

Der zweite Spielabschnitt brachte den oben genannten Angriffsorkan, denn die Hausherren gingen weiter volles Tempo und erzielten 8 Tore zum 11:0-Pausenstand. Davon waren 3 Tore in Überzahl dabei, die kaltschnäutzig ausgenutzt wurden.

Der letzte Spielabschnitt ging mit 4:0 an die Hausherren, davon wiederum 2 in Überzahlsituationen. In dem sehr fairen Spiel brachten es die Gäste auf 20 Strafminuten, die Hausherren lediglich deren 6. Manche Entscheidungen der Schiedsrichter können als fragwürdig bezeichnet werden. Leider erwischte es auch noch Tohüter Markus Kieslich in der 48. Spielminute, der sich beim Versuch, den 13. Treffer zu verhindern, eine Leistenzerrung zuzog.

Für die Zuschauer war es ein interessanter Eishockeyabend, konnten sie doch zwei Neuzugänge von den Memminger Indians aus der Oberliga bestaunen, begleitet mit vielen Torerfolgen ihrer Mannschaft. Robert Linke, Trainer der Ulmer Devils, zollte der Mannschaft und dem Forster Fanclub höchsten Respekt für deren Einstellung und Unterstützung. Das launige Pressegespräch kann im Internet bewundert werden.

Am nächsten Wochenende stehen zwei Heimspiele auf dem Terminkalender. Da gilt es sich, für die Abstiegsrunde einzuspielen, mit hoffentlich einem zahlenmäßig besser bestücktem Kader.

Statistik:

Torschützen Ulm: 2x Brückner, 3x Ceslik, Meissner, Jainz, 2x Synek, 3x Simon, Kogler, Schirmacher, Döring

Strafzeiten:

VfE Ulm/Neu-Ulm 6 Min.
SC Forst 20 Min.

Zuschauer: 350

Zur Pressekonferenz

EV Fürstenfeldbruck vs Nature Boyz

Klare Niederlage bei den Crusaders
Nature Boyz wieder mit kleinem Kader

Diese Situation zieht sich jetzt schon seit einigen Wochenenden hin, der Kader der Nature Boyz ist einfach zu klein, um mehrere Ausfälle personell kompensieren zu können. Trotzdem waren die Forster besser, als die 9:1 (3:0, 2:1, 4:0)-Niederlage als Endergebnis darstellt.

Mit 11 Feldspielern kann man gegen eine Mannschaft aus 20 Feldspielern äußerst schwierig konkurieren, die Spiele gehen an die Substanz. In dem äußerst fairen Spiel gab Sascha Zenzs sein Debüt gegen seine alten Kameraden aus der Vorrunde. Hoch motiviert gingen die Cracks in die Partie, bei der auch der Wettergott die ersten beiden Spielabschnitte ein Einsehen hatte. Erst im letzten Drittel begann es zu Regnen und der Wind zog auf. Bis dahin jedoch war das Spiel schon entschieden. Die Gastgeber hatten in vielen Situationen einfach mehr „Scheibenglück“, denn der Puck sprang öfters zum Gastgeber als zu den Gästen. Im ersten Drittel zogen die Crusaders auf 3:0 davon. Aufgrund der besseren Spielanlage bis zu diesem Zeitpunkt auch verdient.

Entsprechend kamen die Gäste aus der Kabine, sie wollten eine Ergebnisverbesserung und damit besser ins Spiel kommen. Daniel Anderl brachte seine Farben auf 3:1 in der 33. Minute heran, doch bereits eine Minute später stand es bereits 4:1. Damit war der Angriffselan verpufft, das Zusammenspiel funktionierte nicht wie erhofft. Kurz vor Ende des zweiten Drittels erhöhten die Gastgeber auf 5:1.

Im letzten Spielabschnitt schwanden die Kräfte, die Hausherren spulten ihre Angriffe nun selbstsicher ab und trafen innerhalb von 3 Minuten dreimal ins Schwarze. Für Mathias Zink war der Spieleinsatz beendet, Markus Kieslich wurde zwischen die Pfosten geordert. Dieser mußte in der 51. Minute zum 9:1-Endstand hinter sich greifen.

Positiv zu vermerken war der Einsatz der Mannschaft, die trotzdem nie aufgab. Stimmgewaltig unterstützten sie ihre Lieblinge über 60 Minuten mit Trommeln und Schlachtrufen. Den verdienten Dank erhielten sie von der Mannschaft und auch die Hausherren zeigten mit dem Daumen nach oben.

Trainer Josef Bachmeier meinte nach dem Spiel: „Leider haben wir nicht das nötige Kleingeld, um entsprechendes Personal zu verpflichten“. Der Spielerengpaß wäre nicht entstanden, hätte die Peißenberger U20 nicht gleichzeitig ein Punktspiel in Bad Tölz zu bestreiten. Ich hoffe, dass wir am Sonntag in Ulm besser besetzt sind.

Statistik:

1:0 (09:39) Hoffmann (Ehemann)
2:0 (13:35) Guttenthaler (Mönch S.)
3:0 (19:10) Mönch S. (Steidle, Ehemann)
3:1 (32:05) Anderl (Steindl, Guggemos)
4:1 (33:19) McGehee (Deml, Brunenberg)
5:1 (39:25) Steidle (McGehee, Brunenberg)
6:1 (40:42) McGehee (Ehemann, Brunnenberg)
7:1 (41:58 Stroscher (Steidle)
8:1 (42:22) Kolb (Hoffmann)
9:1 (50:40) Mönch E. (Cmarits, Stroscher)

Strafzeiten:

EV Fürstenfeldbruck 2 Min.
SC Forst 4 Min.
Zuschauer: 59

Nature Boyz vs VfE Ulm / Neu-Ulm

Keine Chance für die Nature Boyz
VfE Ulm/Neu-Ulm klar überlegen

Die Nature Boyz konnten am Sonntag Abend zwar mit mehr Spielern antreten als zuletzt, doch zeigten sich die Devils übermächtig und nahmen mit einem 3:10 (1:5, 0:4, 2:1)-Sieg die Punkte mit nach Hause.

Äußerst schlecht begann das Spiel, denn nach gerade einmal 14 gespielten Sekunden lagen die Gäste in Führung. In der 5. Spielminute erhöhten sie in Überzahl auf 0:2.  Ein wenig Hoffnung keimte auf, als Manuel Weninger in der 14. Spielminute auf 1:2 verkürzen konnte, das Zuspiel kam von Tim Vogl. Die Freude jedoch war nur von kurzer Dauer, denn in der 15. 17. und 20. Spielminute zogen die Gäste auf 1:5 davon, womit das Spiel bereits nach dem ersten Durchgang entschieden war.

Im Mittelabschnitt machten die Devils dort weiter, wo sie im ersten Abschnitt begannen. Nach 31 gespielten Sekunden trafen sie zum 1:6. Bis zur 13. Spielminute zogen sie auf 1:9 davon, ehe Markus Kieslich im Forster Tor von Andreas Scholz abgelöst wurde. Diese Maßnahme brachte kurzfristig Erfolg, denn er ließ bis zum Pausentee keine weiteren Gegentore zu.

Im letzten Spielabschnitt gelang den Hausherren durch das zweite Tor von Manuel Weninger in der 42. Spielminute eine Resultatsverbesserung. In der 50. Minute trug sich noch Andreas Krönauer in die Torschützenliste ein. Die Gäste wollten unbedingt noch den 10. Treffer erzielen. In der 59. Spielminute war es dann soweit, mit dem Treffer zum 3:10 hatten wiederum die Devils das letzte Wort in diesem Spiel.

Statistik:

0:1 (00:24) Synek (Meissner)
0:2 (05:00) Ceslik (Döring ) 5 – 4
1:2 (13:04) Weninger (Vogl)
1:3 (14:30) Ceslik (Tenschert, Anwander)
1:4 (16:03) Stempfel
1:5 (19:59) Dschida (Synek)
1:6 (20:31) Koberger (Synek)
1:7 (23:35) Ceslik (Keller, Döring)
1:8 (26:37) Döring (Tenschert)
1:9 (27:31) Keller (Ceslik)
2:9 (41:06) Weninger
3:9 (49:05) Krönauer (Grundner, Anderl)
3:10 (58:46) Döring (Keller, Brückner)

Strafzeiten:

SC Forst 10 Min.
VfE Ulm/Neu-Ulm   2 Min.
Zuschauer: 60

ESC Kempten vs Nature Boyz

Nature Boyz mit Rumpftruppe in Kempten
Torhüter Zink erzielt Ehrentreffer

Selbst eine eingefleischte Forster Anhängerin konnte den Spieler mit der Nummer 10 auf dem Rücken nicht sicher identifizieren – es war Torhüter Mathias Zink, der als Feldspieler auflaufen mußte, denn es müssen im Eishockey mindestens 1 Torhüter und 9 Feldspieler auf dem Spielbericht stehen. So war es nicht verwunderlich, dass sich die Kemptener Sharks mit einem 9:1 (3:0, 2:0, 4:1) Sieg von ihren Fans verabschiedeten.

Solche Geschichten schreibt wahrscheinlich nur das Eishockey, denn Trainer Josef Bachmeier stand vor der Wahl, das Spiel in Kempten abzusagen, oder eben oben beschriebene Maßnahme zu ergreifen. Zu viele Spieler fehlten wegen Krankheit, Verletzung oder aus beruflichen und schulischen Gründen. Der „Matchplan“ war relativ einfach, denn es galt in erster Linie, Tore der Hausherren zu verhindern. Auf eigene Torchancen konnte gehofft werden, die eine oder andere bekamen die Nature Boyz sogar. Alle Spieler im Dress der „Aufrechten“ gaben ihr Bestes, um dem übermächtigen Gegner ein wenig zu ärgern. Die Sharks starteten dann, wie zu erwarten war, sehr offensiv in die Partie. Selbstverständlich hatten sie das ganze Spiel über zahlreiche Torschußmöglichkeiten, aber Andreas Scholz hielt, was zu halten war, auch mit der Hilfe des Glücks des Tüchtigen. In der 7. Spielminute greifte er das erste mal hinter sich, Fabian Gmeinder erzielte die 1:0-Führung. Andreas Krönauer hatte die Chance, in der 16. Spielminute zum 1:1 auszugleichen, doch er konnte den Penalty nicht verwandeln. Kurz darauf erhöhten die Hausherren auf den 3:0-Pausenstand.

Im Mittelabschnitt erspielten sich die Hausherren wiederum eine Großzahl an Chancen, doch wiederum Andreas Scholz war fast nicht zu bezwingen. Nichts machen konnte er beim 4. Treffer der Einheimischen nach gerade mal 18 gespielten Sekunden. In der 26. Minute folgte der 5. Treffer durch Patrick Weigant. Die Stürmer der Sharks vergaben aber auch oft, weil sie den Torerfolg mit spielerischen Mitteln suchten. Meist konnten die Gäste die Scheibe erobern und aus der Gefahrenzone befördern. Zudem ergab sich auch die eine oder andere Möglichkeit des eigenen Torerfolges.

Der letzte Abschnitt begann wie der Zweite, mit einem schnellen Tor der Hausherren. Diesmal benötigte der Torschütze 21 Sekunden. Innerhalb der folgenden 120 Sekunden dann die Treffer Nummer 7 und 8. Als in der 46. Spielminute der 9. Treffer erzielt wurde, forderten die Sharks-Fans den 10. Torerfolg, doch die Gäste stemmten sich mit aller Macht dagegen. Der Höhepunkt aus Forster Sicht dann die 55. Spielminute, denn Mathias Zink fälschte zum Ehrentreffer ab. Die Freude war groß, zumal die Niederlage nicht zweistellig wurde.

Nach dem Spielende wurde Mathias Zink auch zum besten Gästespieler ernannt und erhielt ein kleines Geschenk. Forst hat sich mit diesem Auftritt sehr viele Sympathien erworben. Aus den Kemptener Reihen wurde großes Lob ob dieses Auftrittes und der Leistung gezollt. Auch eine Brotzeit wurde für alle Spieler spendiert, die das Geschenk dankend annahmen.

Statistik:

1:0 (06:44) Gmeinder (von Sigriz)
2:0 (16:17) Epp (Steiner)
3:0 (19:53) Hornak 5 – 4
4:0 (20:18) Scheffer (Weigant)
5:0 (25:30) Weigant (Kastel-Dahl)
6:0 (40:21) Weigant (Kastel-Dahl, Pichler)
7:0 (42:12) Kastel-Dahl (Henkel)
8:0 (42:43) Epp (Waibel, Stammler)
9:0 (45:27) von Sigriz
9:1 (54:46) Zink (Krönauer, Deibler)

Strafzeiten:

ESC Kempten   6 Min.
SC Forst 10 Min.

Zuschauer: 278

Nature Boyz vs EV Fürstenfeldbruck

Am Ende kein Glück für SC Forst
Nature Boyz unterliegen Fürstenfeldbruck

Es hätte noch ein erfolgreicher Abend für den SC Forst werden können, doch zum Ende des Spieles fehlte das Glück, um einen oder mehrere Punkte zu erringen. Nach 60 Minuten stand eine 4:5 (0:1, 1:3, 3:1)-Niederlage gegen die Crusaders auf der Stadionuhr.

Das Spiel verlief im ersten Durchgang recht ausgeglichen, Chancen wurden fast keine herausgespielt. Die erste richtige Möglichkeit nutzten die Gäste in der 7. Spielminute zur 0:1-Führung. Ausgerechnet die erste Hinausstellung eines Forster Spielers sorgte für die Unterzahlsituation und deren Folge. Jetzt gelang den Gästen etwas mehr im Spielaufbau, ein optisches Übergewicht war zu erkennen. Die Einheimischen versuchten ebenfalls, ihr Spiel aufzuziehen, im ersten Durchgang jedoch erfolglos, denn mit 0:1 ging es zum Pausentee.

Der zweite Durchgang verlief wesentlich torreicher, wobei die Gäste erfolgreicher agierten. In der 24. Spielminute erhöhten sie auf 0:2, in der 27. Spielminute gar die 0:3-Führung. Die Gastgeber steckten nicht auf und konnten nach einer schönen Kombination in der 30. Spielminute durch Daniel Anderl auf 1:3 verkürzen. Er brauchte die scharfe Hereingabe von Bastian Grundner nur noch über die Linie drücken. Dieses Anschlußtor wirkte etwas befreiender, jetzt waren die Mannschaften gleichwertig. Die kalte Dusche erfolgte jedoch in der 37. Minute, denn wieder waren die Crusaders erfolgreich, denn sie erhöhten auf 1:4.

Mit dem Willen, das Resultat zu verbessern, kamen die Mannen um Co-Trainer Max Bergmann aus der Kabine. Plötzlich konnte eine Überlegenheit erspielt werden, die sich jetzt auch in Toren zeigte. In der 46. Minute belohnte Manfred Guggemos die Mannschaft mit seinem Treffer zum 2:4 die Angriffsbemühungen seines Teams. Als dann in der 49. Spielminute Andreas Krönauer auf 3:4 in Überzahl traf, schöpfte das Team wieder Hoffnung. In der 51. Spielminute hieß es 4:4, denn Bastian Grundner hatte den Ausgleich auf Zuspiel von Manuel Weninger erzielt.  Jetzt waren die Gastgeber am Drücker, sie wollten den Führungstreffer unbedingt erzielen. Zwei Alleingänge boten sich, doch die jeweiligen Akteure scheiterten freistehend vor dem Brucker Torhüter.  In der Schlußoffensive dann doppeltes Pech für die Hausherren. Der Angriff wurde von den Crusaders gestoppt und diese starteten einen Konter. Ein Forster Verteidiger kam ins Stolpern, somit war nur ein Verteidiger zur Stelle, um die beiden Angreifer zu stoppen. Diese ließen sich die Chance nicht entgehen und schlossen unhaltbar für Scholz 17 Sekunden vor Ende zum 4:5 ab.

Statistik:

0:1 (06:39) Hoffmann (Dichtl) 5 – 4
0:2 (23:09) Weishaupt (Steidle, Dichtl)
0:3 (26:22) Hoffmann (Dichtl, Kilian)
1:3 (29:46) Anderl (Grundner, Deibler)
1:4 (37:00) Dichtl (Steidle)
2:4 (45:29) Guggemos (Weninger, Deibler)
3:4 (48:57) Krönauer (Guggemos) 5 – 4
4:4 (50:29) Grundner (Weninger)
4:5 (59:47) Dichtl (Hoffmann, Steidle)

Strafzeiten:

SC Forst 6 Min.
EV Fürstenfeldbruck 8 Min.

TSV Farchant vs Nature Boyz

In Garmisch gabs nichts zu holen
Nature Boyz unterliegen gegen Farchant

Dass die Trauben in Garmisch-Partenkirchen gegen den gastgebenden TSV Farchant hoch hängen, war schon vor dem Treffen bekannt, die Niederlage fiel mit 9:2 (3:0, 4:2, 2:0) recht deutlich aus.

Am Freitag Abend begannen die Nature Boyz mit Mathias Zink im Tor und wollten mit den Gastgebern mitspielen, was bis zum ersten Torerfolg der Gastgeber auch sehr gut gelang. Die Gäste hatten anfangs mehr vom Spiel und erspielten sich ein paar Chancen. Anton Radu jedoch war der Spielverderber in der 8. Spielminute, als er zur 1:0-Führung einschoß. Ab diesem Treffer kippte das Spielgewicht zu Gunsten der Gastgeber, die jetzt das Spiel bestimmten. Der Lohn ihrer Angriffsbemühungen folgte in der 15. Spielminute, als in Überzahl der Ex-Peißenberger Thomas Wasl die Scheibe unter die Latte schlenzte. Kurz darauf, wieder waren die Gastgeber in Überzahl, der 3:0-Pausenstand durch den Vierfachtorschützen Anton Radu.

Im Mitteldrittel wurde der Druck durch die überlegenen Gastgeber höher, die Folge war, wieder in Überzahl, die 4:0-Führung in der 22. Spielminute. Die Gäste waren zu Konterangriffen gezwungen, die Bemühungen wurden in der 27. Minute belohnt, als der Förderlizenzspieler Max Willberger seinen ersten Treffer für die Nature Boyz in Überzahl erziehlen konnte. Manuel Weninger hatte abgezogen, den Abpraller verwandelte er reaktionsschnell. Im Gegenzug in der gleichen Spielminute die kalte Dusche, denn schon stellte Anton Rauh den alten Toreabstand wieder her. In der 31. Minute konnte Daniel Ebentheuer, wieder in Überzahl, auf 5:2 abstauben, nachdem Bastian Grundner auf Zuspiel von Daniel Anderl abzog, Dennis Schlickenrieder ließ den Schuß abprallen. Die reifere Spielanlage der Einheimischen war deutlich zu sehen, sie waren in den entscheidenden Momenten einfach schneller am Spielgerät. So erhöhten sie in der 35. und 38. Minute folgerichtig durch Wasl und Watz auf 7:2, mit diesem Zwischenstand ging es in die letzte Pause.

Andreas Scholz löste zu Beginn des letzten Spielabschnittes Mathias Zink ab. Diese Maßnahme brachte nur kurzzeitig Erfolg, denn in der 44. Minute erhöhten die Farchanter auf 8:2, Anton Radu war wieder dafür verantwortlich. Den Schlußpunkt in der jetzt einseitigen Partie setzten die beiden Kastners auf Farchanter Seite. In Überzahl überwand Sebastian Andreas Scholz in der 52. Minute auf Zuspiel von Benedikt zum 9:2 Endstand.

Die Mannschaft um Trainer Josef Bachmeier konnte dem aktuell Tabellenzweiten mit spielerischen Mittel nicht in Gefahr bringen, der Einsatz stimmte. Am Sonntag sind die Nature Boyz spielfrei und empfangen am kommenden Freitag den EV Fürstenfeldbruck im Peißenberger Eisstadion.

Statistik:

1:0 (07:50) Radu
2:0 (14:13) Wasl (Altstetter) 5 – 4
3:0 (18:01) Radu (Rauh) 5 – 4
4:0 (21:09) Radu (Kastner S.) 5 – 4
4:1 (26:01) Willberger (Weninger) 5 – 4
5:1 (26:20) Rauh (Kastner B.)
5:2 (30:37) Ebentheuer (Grundner, Anderl) 5 – 4
6:2 (34:53) Wasl (Spanke)
7:2 (37:56) Watz
8:2 (43:01) Radu (Kastner B.)
9:2 (51:20) Kastner S. (Kastner B.) 5 – 4

Strafzeiten:

TSV Farchant 20 Min.
SC Forst 18 Min.

Zuschauer: 132

Nature Boyz vs EV Bad Wörishofen

Nature Boyz mit erstem Heimsieg
EV Bad Wörishofen glücklich besiegt

Im Spiel am Sonntag trafen tabellenmäßig zwei gleichstarke Mannschaften aufeinander. Am Ende besiegten die Nature Boyz die Wölfe aus Bad Wörishofen mit 5:3 (1:2, 2:1, 2:0) und feierten damit den ersten Sieg zu Hause in einem Punktspiel.

Im ersten Spielabschnitt gaben die Gäste den Ton an, denn ihr Spiel war zielgerichteter ausgelegt. In die Karten spielte den Gästen die schnelle 0:1-Führung bereits in der 2. Spielminute. Die Mannen um Trainer Josef Bachmeier waren nicht bereit, eine 100%ige Leistung abzuliefern. So hatten die Gäste mehr vom Spiel und auch mehrere Chancen erspielt. Sie belohnten sich für ihre Angriffsbemühungen in der 14. Spielminute mit der 0:2-Führung in Überzahl. Bei beiden Gegentoren griffen die heimischen Akteure nicht ernergisch zu. Mit etwas Glück konnte jedoch Manfred Guggemos auf Zuspiel von Bastian Grundner in der 19. Spielminute zum 1:2-Rückstand verkürzen.

Das Mitteldrittel begann, wie das erste, die Nature Boyz zeigten sich geistig nicht frisch und fingen sich bereits in der 23. Minute den 1:3-Rückstand ein.  Dieses Tor beflügelte zunächst die Gäste, die Andreas Scholz mehrfach beschäftigten, und dieser sich deutlich steigerte. Er war jetzt stets auf dem Posten und ließ keine weiteren Gegentreffer mehr zu. In der 32. Spielminute jubelten wieder die Hausherren, Michael Kölbl konnte auf Zuspiel von Andreas Krönauer und Manfred Guggemos in Überzahl auf 2:3 verkürzen. Jetzt konzentrierten sich die Einheimischen besser und nahmen das Tor der Wölfe öfter in Beschuß. Lohn dieser Bemühungen war der 3:3-Ausgleichstreffer in der 37. Spielminute durch den starken Andreas Krönauer, der auf Zuspiel von Florian Deibler und Manfred Guggemos vollstreckte.

Im 3. Spielabschnitt besannen sich die Gastgeber auf ihre Stärke und hielten jetzt kämpferisch und auch spielerisch mehr dagegen. Die Chancen häuften sich jetzt, es war nur eine Frage der Zeit, wann sich der ersehnte Torerfolg einstellt. Dies war dann in der 47. Spielminute der Fall, Forst hatte einen Spieler mehr auf dem Eis, als Florian Deibler auf Zuspiel von Andreas Krönauer und wiederum Manfred Guggemos seine Farben erstmals in Führung schoß. Zwei Minuten später die spielentscheidende Situation: Daniel Anderl reagierte blitzschnell, als sich der Ex-Forster Philipp Birk und sein Torhüter nicht einig waren, wer den Puck spielen sollte. Er schob die Scheibe zum 5:3-Endstand in die Maschen. Die Wölfe starteten noch eine Schlußoffensive, die jedoch nichts Zählbares mehr ergab.

Nach dem Spiel war Trainer Sepp Bachmeier erleichtert, denn er mußte in der 2. Drittelpause einige Sätze in der Kabine loswerden, um die Mannschaft wachzurütteln. Der Sieg war letztendlich etwas glücklich, aber auch nicht unverdient. Mit einem Sonderlob wurde Andreas Krönauer bedacht, der ein Tor selbst schoß und noch zwei vorbereitete. „Der Andi hat heute kämpferisch und spielerisch voll überzeugt. Er hatte bereits ein komplettes Fußballspiel als Torwart in den Knochen, dazu war er noch eine Viertelstunde als Feldspieler in der Ersten aufgelaufen.“

Statistik:

0:1 (01:38) Münch (Birk)
0:2 (13:04) Schmidt (Hassmann) 5 – 4
1:2 (18:48) Guggemos (Grundner)
1:3 (22:43) Schmidt (Huber)
2:3 (31:02) Kölbl (Krönauer, Guggemos) 5 – 4
3:3 (36:38) Krönauer (Deiberl, Guggemos)
4:3 (46:18) Deiberl (Krönauer, Guggemos) 5 – 4
5:3 (48:57) Anderl

Strafzeiten:

SC Forst   8 Min.
EV Bad Wörishofen 12 Min. + 10 Min. (Münch)

Zuschauer: 75

ESV Burgau vs Nature Boyz

Erwartete Niederlage in Burgau
Nature Boyz mit Mini-Kader

Die Fahrt am Freitag nach Burgau zu den dortigen „Eisbären“ brachte das erwartete Spielergebnis, zumal die Nature Boyz mit nur 12 Feldspielern starten konnten. Die spielerisch überlegenen Gastgeber gewannen dieses Punktspiel mit 9:3 (4:0, 3:1, 2:2) und bleiben ungeschlagener Tabellenführer in der Landesliga Gruppe 2.

Die defensive Marschroute, die Trainer Josef Bachmeier anordnete, schmeckten den Eisbären anfang des Spieles gar nicht. Sie erspielten sich zwar Chancen, doch der starke Markus Kieslich im Forster Tor war anfangs nicht zu bezwingen. Forst lauerte auf Konter und bekam die eine oder andere Chance. In der 10. Minute saß ein Forster auf der Strafbank, doch die Chance zum Ausgleich vergab Manfred Guggemos, der sich per Alleingang gegen die 5 Hausherren durchsetzte und knapp am Tor vorbeischoß. Den anschließenden Gegenangriff verwandelten die Gastgeber zur 2:0-Führung, in der 7. Spielminute gingen sie in Führung. In der 15. Minute ein Doppelschlag zum 4:0, mit dem man die Seiten wechselte.

Das zweite Spieldrittel war wieder geprägt vom Angriffswirbel der Eisbären. In der 25. Minute erhöhten sie auf 5:0. Eine unglückliche Situation in der 32. Minute, als Ron Zinner wegen eines Kniechecks zum Duschen geschickt wurde. Kurz darauf in der 34. Minute die 6:0-Führung. Daniel Ebentheuer startete knapp eine Minute später einen Alleingang, nachdem er von Tobias Dietz angespielt wurde und verkürzte auf 6:1 in der 35. Minute. Zwei Minuten später stellten die Hausherren den alten Toreabstand mit ihrem 7. Treffer wieder her.

Die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste waren noch nicht richtig aus der Pause gekommen, als es bereits 10 Sekunden nach Wiederbeginn wiederum im Kasten von Markus Kieslich klingelte. Die Eisbären spielten weiter ihr „hochnäsiges Eishockey“, wie es ihr eigener Trainer in der PK bezeichnete. In der 47. Minute bejubelten die Gästefans den 2. Torerfolg, denn Andreas Krönauer zog in Überzahl ab und traf zum 8:2. Daniel Ebentheuer war erneut in der 54. Minute zur Stelle, der ein Zuspiel von Daniel Anderl zum 8:3 nutzte. Den Schlußpunkt war dann den Hausherren vorbehalten, die in der 57. Minute den 9:3-Endstand erzielten.

Die Spieler um Trainer Josef Bachmeier haben bis zum Schluß gekämpft, sie wurden vom Fanclub stimmgewaltig unterstützt. Spielerisch war gegen diese „Profi-Mannschaft“ nichts zu erreichen. Am Sonntag kommt der EV Bad Wörishofen zum Rückspiel, dann stehen auch wieder mehr Spieler zur Auswahl.

Statistik:

1:0 (06:44) Tomecko (Drozd, Coco)
2:0 (10:03) Tomecko (Coco, Drozd) 5 – 4
3:0 (14:10) Zachar (Tausend, Heinrich)
4:0 (14:53) Mändle (Drozd, Tomecko)
5:0 (24:41) Tausend (Zachar, Zimmermann)
6:0 (33:26) Tausend (Zachar)
6:1 (34:04) Ebentheuer (Dietz)
7:1 (37:22) Tomecko (Drozd)
8:1 (40:10) Heinrich
8:2 (46:26) Krönauer 5 – 4
8:3 (53:12) Ebentheuer (Anderl)
9:3 (57:00) Seifert (Tomecko) 5 – 4

Strafzeiten:

ESV Burgau 14 Min.
SC Forst 12 Min. + 5 Min. (Zinner) + 20 Min. (Zinner)

Zuschauer: 430

SC Reichersbeuern vs Nature Boyz

Punktloses Wochenende für Nature Boyz
In Reichersbeuern unterlegen

Am Sonntag mußten die Nature Boyz aus Forst in Bad Tölz gegen den dortigen SC Reichersbeuern antreten, dieser erwies sich zu stark, somit steht eine 7:1 (2:0, 4:0, 1:1)-Niederlage in den Statistiken.

Zu Beginn des Spieles hielten die Gäste ziemlich gut mit und hatten ihre Gegenspieler unter Kontrolle. Die Angriffe liefen zwar vermehrt auf das Tor des starken Andreas Scholz, doch konnte dieser seinen Kasten sauber halten. Er gab wieder eine souveräne Vorstellung und hielt sein Team im Spiel. Pech hatte Manfred Guggemos mit einem Gewaltschuß von der blauen Linie, denn die Scheibe prallte vom Torgestänge zurück ins Spielfeld. So blieb es beim torlosen Unentschieden, bis die Gastgeber mit ihren routinierten Akteuren in der 17. Spielminute die 1:0-Führung erzielten. Knapp drei Minuten später die 2:0-Führung und zugleich Zwischenstand zum Seitenwechsel.

Die Mannschaft wollte die Gastgeber jetzt mehr in Bedrängnis bringen, doch leider kam diese sehr schlafmützig aus der Kabine. Das Eröffnungsbully gewannen die Gastgeber, diese stürmten auf Andreas Scholz und überwanden ihn glücklich zur 3:0-Führung, es waren gerade 9 Sekunden gespielt. Ein weiterer Treffer in der 23. Minute sorgte bereits für die Vorentscheidung. Die Einheimischen drängten ihre Gäste immer wieder in deren Verteidigungsdrittel, und waren in der 34. und 39. Minute mit weiteren Treffern erfolgreich. Mit dem 6:0-Zwischenstand ging es in den Schlußabschnitt.

Mit dem Willen, wenigstens dieses Drittel zu gewinnen, begannen die Nature Boyz die Schlußoffensive und wurden auch belohnt. Daniel Anderl verkürzte in der 44. Minute auf 6:1. Die Gastgeber ihrerseits wollten dieses Drittel nicht abgeben und sorgten in der 53. Spielminute für den 7:1-Endstand.

Leider ist es für die Mannschaft und den Trainer schwierig, mit immer wechselnden Sturm- und Verteidigungsreihen spielen zu müssen. Einige Akteure stehen der Mannschaft aus verschiedensten Gründen nicht immer zur Verfügung. So kann keine Harmonie ins Spiel der Mannschaft einziehen. Man kann am Gegner Reichersbeuern erkennen wie wichtig es ist, erfahrene Spieler in seinen Reihen zu haben. Die Aufgaben werden nicht leichter, geht es am kommenden Wochenende zum ESV Burgau, sowie der EV Bad Wörishofen gastiert in Peißenberg, die überraschend Buchloe niederhielten.

Statistik:

1:0 (16:44) Reiter T. (Harrer)
2:0 (19:26) Andrä (Pfaff, Eimannsberger)
3:0 (20:09) Schatton (Andrä, Harrer)
4:0 (22:34) Walter (Huber, Walleitner) 4 – 5
5:0 (33:16) Andrä (Reiter T., Schatton) 5 – 4
6:0 (38:13) Schuster (Barein) 4 – 5
6:1 (43:33) Anderl
7:1 (52:11) Schatton (Reiter T., Andrä)

Strafzeiten:

SC Reichersbeuern 10 Min.
SC Forst 10 Min.
Zuschauer: 95

Nature Boyz vs ESV Buchloe

Keine Punkte für Nature Boyz
Pirates aus Buchloe zu stark

Am Freitag Abend stellte ich mit den Pirates aus Buchloe eine Mannschaft im Peißenberger Eisstadion vor, der man ansah, dass die meisten Akteure schon höherklassig spielten. So war es nicht verwunderlich, dass am Ende eine 0:5 (0:2, 0:3, 0:0)-Niederlage zu Buche stand.

Vom ersten Bully weg ging es fast das ganze Spiel in Richtung Forsts Tor, das diesmal von Mathias Zink gehütet wurde. Dieser brauchte sich über mangelnde Arbeit über die ganze Spielzeit hin nicht beklagen. Die meisten Aufgaben konnte er schadlos meistern, er zeigte eine sehr gute Leistung. Seine Vorderleute kamen ob der Spielstärke des Gegners nicht richtig zur Geltung. Bis zur 9. Spielminute konnten sich die Gastgeber schadlos halten, dann hieß es 0:1 für die Gäste. Die Piraten ließen nicht locker und belohnten sich in der 17. Spielminute mit der 0:2-Führung.

Im Mitteldrittel dauerte es bis zur 24. Spielminute, ehe Michal Telesz Mathias Zink mit einem Bauentrick überraschte. Forsts Angriffe verpufften meist schon vor deren Verteidigungsdrittel. Zu selten wurde der Torhüter der Gäste geprüft. In der 28. und 29. Spielminute dann schon die Vorentscheidung, Marco Göttle und Tobias Treichl erhöhten auf 0:5, dieser Spielstand war auch gleichzeitig der Endstand.

Im letzten Spielabschnitt schalteten die Gäste einen Gang zurück, die Hausherren bemühten sich, doch zu fahrig und ungenau war das Kombinationsspiel. Gefahr für das Buchloer Tor brachte die eine oder andere Einzelleistung. Insgesamt stemmten sich die Gastgeber gegen eine höhere Niederlage, was auch gelang. Die Pirates waren läuferisch und stocktechnisch eine Klasse besser und haben den Sieg deshalb verdient.

Statistik:

0:1 (08:56) Göttle (Braun)
0:2 (17:26) Boger (Göttle)
0:3 (23:53) Telesz
0:4 (27:56) Göttle (Lerchner, Kastenmeier)
0:5 (28:56) Treichl (Lerchner, Boger)

Strafzeiten:

SC Forst 8 Min.
ESV Buchloe 6 Min.

Zuschauer: 85

EV Pfronten vs Nature Boyz

Falcons rupfen Nature Boyz
SC Forst unterliegt in Pfronten

Nix war es mit den erhofften drei Punkten am Sonntag Abend in der Pfrontener Eishalle. Die Falcons behielten die Oberhand und gewannen mit 9:4 (2:0, 1:2, 6:2) etwas zu hoch.

Die letzten vier Spiele hatten die Nature Boyz gegen die Falcons aus Pfronten gewonnen, offensichtlich nahm die Mannschaft das Spiel zu leicht, denn nur so läßt sich dieses Ergebnis erklären. Die Gastgeber starteten, wie zu erwarten war, mit offensivem Angriffsspiel. Andreas Scholz begann im Forster Kasten und hielt, was zu halten war. Bereits in der 8. Spielminute die 1:0-Führung der Einheimischen durch Matthias Ziegler. Knapp zwei Minuten später erhöhte wiederum Matthias Ziegler auf 2:0, die Forster Defensive ging nicht konsequent zur Sache. Die gelegentlichen Angriffsversuche auf das Gastgebertor verpufften ergebnislos. In der 19. Spielminute mußte Andreas Scholz verletzt gegen Markus Kieslich gewechselt werden, denn ein Schlagschuß traf Scholz an einer ungeschützten Stelle an der Schulter.

Markus Kieslich wurde bereits in der 23. Spielminute bezwungen, als Gröger auf 3:0 für die Einheimischen erhöhte. Jetzt besannen sich die Nature Boyz auf ihr Können und gingen konsequenter ins Spiel. Pfronten wurde im Spielaufbau gestört, die Gäste waren jetzt am Drücker. In der 27. Minute, bei eigener Überzahl konnte Daniel Anderl Franziska Albl zum ersten mal überwinden, er verkürzte auf 3:1. Die Mannen um Trainer Josef Bachmeier erspielten sich jetzt einige Chancen, doch zu ungenau und zu leichtfertig wurden die Chancen vergeben. In der 38. Minute wußte wiederum Daniel Anderl, wie die Torhüterin zu bezwingen ist, denn er verkürzte auf 3:2, das Spiel ließ auf Spannung im letzten Spieldrittel hoffen.

In dem Glauben, das Spiel jetzt noch leicht gewinnen zu können präsentierten sich die Gäste zu Beginn des letzten Spielabschnittes. Die Folge daraus war der 4. Treffer der Falcons in der 42. Spielminute. Das entgültige k.o. dann in der 48. Spielminute, zwei Gästespieler fanden sich auf der Strafbank, als die Einheimischen auf 6:2 erhöhen konnten. Das 7:2 fiel in der 52. Spielminute in Überzahl, das 8:2 in der 53. Minute. Ergebniskosmetik betrieben anschließend Michael Kölbl mit einem haltbaren Weitschuß, sowie nochmal Daniel Anderl zum 8:4-Zwischenstand. Auf den Endstand von 9:4 erhöhte in der 58. Spielminute Joel Titsch.

In der anschließenden Pressekonferenz waren sich beide Trainer einig, dass der Sieg verdient war, vielleicht um ein oder zwei Tore zu hoch ausgefallen. Trainer Josef Bachmeier stellte kurz und knapp fest, dass seine Mannschaft nicht den stärkeren Siegeswillen zeigte.

Statistik:

1:0 (07:50) Ziegler (Titsch, Albl)
2:0 (09:37) Ziegler (Albl)
3:0 (22:15) Gröger (Krzoß)
3:1 (26:50) Anderl (Grundner, Guggemos) 5 – 4
3:2 (37:35) Anderl (Grundner)
4:2 (41:48) Lipp (Albl, Wiedmann)
5:2 (47:00) Titsch (Ziegler, Albl) 5 – 3
6:2 (47:44) Weixler (Gottwalz, Neumann) 5 – 4
7:2 (51:06) Neumann (Albl, Wiedmann) 5 – 4
8:2 (52:59) Titsch (Albl)
8:3 (53:13) Kölbl (Gangemi, Steindl M.)
8:4 (53:54) Anderl (Grundner, Deibler)
9:4 (57:15) Titsch (Baier, Ziegler)

Strafzeiten:

EV Pfronten 10 Min.
SC Forst 14 Min.

Zuschauer: 96

Nature Boyz vs ESV Burgau

Nature Boyz Burgauer Eisbären klar unterlegen
Klassenunterschied zu war gross

Wie im Vorbericht schon befürchtet, hatten die Nature Boyz aus Forst keine Chance gegen ihre Gäste vom ESV Burgau und unterlagen recht deutlich mit 3:12 (1:5, 1:5, 1:2) am Freitag Abend in der Peißenberger Eishalle.

Die Gastgeber konnten den Gästen nur ihren Kampfeswillen entgegensetzen, doch dieser konnte den Spielfluss der Eisbären nicht wirksam stören. Zu klar waren die Eisbären überlegen, zu stark war der Kader besetzt. Wer sich die Mühe macht und schaut, wo die Spieler schon aktiv waren wird feststellen, dass der überwiegende Teil der Mannschaft schon höherklassig gespielt hat.

Das Spiel kann relativ schnell beschrieben werden, denn in den ersten beiden Spieldritteln liefen die Angriffe aufs Forster Tor, beide Torhüter der Einheimischen zeigten zwar starke Paraden, doch letztendlich standen sie den Treffern machtlos gegenüber. Die Mannen um Trainer Josef Bachmeier konnten sich nur gelegentlich von der Umklammerung befreien und auf das Gästetor schießen. Im letzten Spielabschnitt schalteten die Eisbären einen oder zwei Gänge runter, nur so ist es zu erklären, dass sie „nur“ zwei Torerfolge verbuchen konnten. So wie sich die Gäste präsentierten, gehören diese in eine höhere Liga. Ein Wehrmutstropfen in dem angenehmen Aufeinandertreffen war eine alkoholisierte Anhängerin aus Burgau, die den Banner des Forster Fanclubs beschädigte. Tolle Geste jedoch vom Burgauer Team, das sich sofort bereit erklärte, den entstandenen Schaden durch eine Spende aus der Mannschaftskasse in Höhe von 50,– EUR zu ersetzen.

Statistik:

0:1 (07:39) Tomecko (Coco)
0:2 (08:15) Drozd (Grünbauer)
0:3 (09:57) Zimmermann (Zachar, Barnsteiner)
0:4 (13:21) Tomecko (Drozd, Coco)
0:5 (15:03) Tausend (Zachar, Zientek)
1:5 (15:55) Grundner
1:6 (24:31) Tomecko (Folk, Coco)
1:7 (25:08) Arnold (Merkle, Grünbauer)
2:7 (26:46) Ebentheuer (Grundner, Anderl) 5 – 4
2:8 (26:59) Drozd (Barnsteiner)
2:9 (30:12) Folk (Barnsteiner, Tomecko) 5 – 4
2:10 (32:25) Tausend (Zientek, Zachar) 5 – 4
3:10 (43:30) Grundner
3:11 (51:47) Zimmermann (Tausend, Barnsteiner)
3:12 (54:35) Merkle (Zimmermann)

Strafzeiten:

SC Forst 10 Min.
ESV Burgau   8 Min.
Zuschauer: 70

EV Bad Wörishofen vs Nature Boyz

Nature Boyz holen 2 Punkte in der Ferne
EV Bad Wörishofen in Verlängerung bezwungen

Das Spiel am Sonntag Abend in der Bad Wörishofer Eisarena war nichts für schwache Nerven, denn die Nature Boyz rissen das Ruder erst in den letzten Minuten des Spieles herum und gewannen noch mit 2:3 (0:0, 1:0, 1:2, 0:1) nach Verlängerung.

Die Gäste schlossen nahtlos an das Spiel vom Freitag an, leider jedoch an das schlechte letzte Drittel aus dem Kempten-Spiel. Die Laufbereitschaft war nicht so gegeben, das Zusammenspiel klappte nicht wie erhofft. So war klar, dass die Gastgeber leicht überlegen schienen. Sie brachten einfach mehr Schüsse auf das von Andreas Scholz gehütete Tor, der wieder eine starke Leistung bot. Ihm war und ist es zu verdanken, dass im ersten Abschnitt die Null Bestand hatte. Sein Gegenüber wurde fast nicht in Bedrängnis gebracht.

Auch der zweite Spielabschnitt verlief ähnlich, es gab wenig Chancen auf Forster Seite, die Gastgeber forderten Andreas Scholz immer wieder. In der 32. Spielminute jubelten die Wölfe, denn Alexander Schönberger überwand Scholz zur 1:0-Führung. Die Gäste mühten sich, doch Zählbares sprang nicht heraus. Spannend wurde es im letzten Spielabschnitt, denn einige Strafzeiten auf beiden Seiten störten den Spielfluß merklich.

Mit einem Paukenschlag begann besagtes letztes Spieldrittel. Nach gerade mal 19 Sekunden erhöhte Tobias Huber auf 2:0 für seine Farben. Einige der mitgereisten Forster Fans sorgten sich um den Ausgang des Spieles. In der 50. Spielminute konnten sie den 2:1-Anschlußtreffer feiern. In Überzahl schloss der starke Kapitän Manfred Guggemos auf Zuspiel von Andreas Krönauer und Daniel Stöberl erfolgreich ab. Jetzt wachte die Mannschaft auf und zeigte sich von ihrer Schokoladenseite. Sie drängten die Gastgeber in deren Hälfte und zwangen sie zu Fehlern. Als sich ein Forster Spieler auf der Strafbank befand, stürmten die Mannen um Trainer Josef Bachmeier weiter und belohnten sich für den Angriffsmut in der 55. Spielminute. Wieder war es Manfred Guggemos, der auf Zuspiel von Bastian Grundner zum 2:2-Ausgleich per Gewaltschuß traf. Weitere Chancen konnten nicht verwertet werden, somit ging es in die Verlängerung.

Nachdem Andreas Scholz wiederum eine starke Parade zeigte, ging es Richtung Wölfe-Tor. Nach 55 Sekunden in der Verlängerung war es dem Forster Kapitän vorbehalten, die 2:3-Führung zu erzielen und somit den Zusatzpunkt unter Dach und Fach zu bringen. Trainer Josef Bachmeier bat seine Jungs, sie sollen bitteschön von Anfang an so spielen wie in den letzten 10 Minuten, oder die ersten beiden Drittel gegen Kempten, denn seine Nerven halten solche Spannungen nicht aus.

Statistik:

1:0 (31:17) Schönberger (Münch)
2:0 (40:19) Huber
2:1 (49:38) Guggemos (Krönauer, Stöberl) 5 – 4
2:2 (54:13) Guggemos (Grundner) 4 – 5
2:3 (60:55) Guggemos

Strafzeiten:

EV Bad Wörishofen 26 Min.
SC Forst 28 Min.
Zuschauer: 19

Nature Boyz vs ESC Kempten

Heimpremiere leider nicht erfolgreich
Nature Boyz unterliegen Sharks

Am Freitag Abend boten die Nature Boyz im Peißenberger Eisstadion eine starke Vorstellung, leider fiel der Gästesieg mit 1:6 (1:0, 0:1, 0:5) zu hoch aus.

Die Heimpremiere in dieser Saison brachte die ersten Überraschungen für die Anhänger der Nature Boyz. Der Mannschaftskader wurde durch die Kooperation mit den Peißenberger Eishacklern mit 3 Förderlizenzspielern verstärkt. Zusätzlich konnte der in letzter Minute von der EA Schongau verpflichtete Kevin Steindl für die Einheimischen auflaufen. Diese junge Garde sorgte mit den anderen Spielern für ein schnelles und gutes Landesligaspiel. Die favorisierten Gäste konnten sich entgegen allen Erwartungen nicht entscheidend durchsetzen. Mit Konzentration und Schnelligkeit wurden die Gäste immer wieder in Verlegenheit gebracht. Die Belohnung folgte für die Mannen um Trainer Josef Bachmeier in der 12. Spielminute. In Unterzahl schnappte sich Manuel Weninger die Scheibe und spielte sie auf Daniel Ebentheuer, der mit seinem Schuß Keeper Fabian Schütze zur viel umjubelten 1:0-Führung überraschte. Anschließend ging  es rauf und runter, Tore fielen jedoch trotz einigen klaren  Chancen keine mehr.

Der zweite Spielabschnitt begann mit einer Offensive der Gäste, die jedoch nichts zählbares erbrachte. Der Druck wurde stärkter, Markus Kieslich ließ sich nicht überwinden. Einige klasse Paraden verhinderten den Ausgleich. Forst hatte in dieser Phase des Spieles das eine oder andere Pech mit den Aktionen vor des Gegners Tor. Eine 2:0-Führung wollte einfach nicht gelingen. Viele hatten sich schon damit abgefundenn, dass in diesem Drittel kein Treffer mehr falllen würde, doch dagegen hatte der 3-fache Torschütze Patrick Weigand etwas, denn in der 37. Spielminute bezwang er den chancenlosen Markus Kieslich aus kurzer Distanz zum 1:1-Ausgleich. Mit diesem Zwischenstand ging es ins letzte Drittel.

Das letzte Drittel war geprägt durch eine 10-minütige Konzentrationsschwäche der Gastgeber begleitet, denn zwischen der 43. und 53. Spielminute schlugen die Sharks fünfmal zu. So zeigte die Stadionuhr einen Spielstand von 1:6. Die mit einigen schon höherklassig spielenden Akteuren der Sharks gab letztendlich den Ausschlag für den zu hohen Sieg. Die Routine bezwang in diesem Spiel den jugendlichen Elan.

Trainer Josef  Bachmeier war nach dem Spiel trotzdem zufrieden. „Die Jungs haben super gekämpft und gut dagegengehalten. Die Förderlizenzspieler hatten sich spielerisch und einsatzmäßig hervorragend von Beginn an integriert.“ Mit dieser Leistung werden wir den einen oder anderen Mitkonkurrenten in  Verlegenheit bringen.

Statistik:

1:0 (11:17) Ebentheuer (Weninger) 4 – 5
1:1 (37:13) Weigant (Kastel-Dahl)
1:2 (41:41) Epp (Hornak, Engler)
1:3 (45:16) Weigant (Henkel, Kastel-Dahl)
1:4 (47:01) Weigant (Oppenberger)
1:5 (47:59) von Sigriz
1:6 (51:48) Oppenberger (Weigant, Kastel-Dahl)

Strafzeiten:

SC Forst   6 Minuten
ESC Kempten 14 Minuten

Zuschauer: 123

Wanderers Germering vs Nature Boyz

Vorbereitungsphase der Nature Boyz beendet
Zum Schluß in Germering unterlegen

Wieder waren es nur 10 Feldspieler und zwei Torhüter, die am Sonntag zu den Wanderers aus Germering anreisten. Wieder kämpften die Aufrechten bis zum Schluß und konnten die 3:1 (0:0, 1:1, 2:0)-Niederlage nicht verhindern.

Der zahlenmäßig schwach besetzte Kader vom Wochenende war wiederum überfordert, die Kräfte und damit die Konzentration verhinderten ein besseres Abschneiden des letzten Vorbereitungswochenendes. Das Spiel begann 30 Minuten später, als offiziell bei der Terminabstimmung besprochen. Dies tat dem Tatendrang der Gäste jedoch keinen Abbruch. Nach einem elanvollen Beginn der Gastgeber fanden sich die Nature Boyz schnell zurecht und kontrollierten ihren Gegner. Gleich zu Beginn hätte Bastian Grundner seine Farben in Führung bringen können, doch sein Sololauf endete beim Heimtorhüter. Im Verlaufe des ersten Drittels hatte nochmal Grundner, wie auch Daniel Anderl die Chance zum Torerfolg, doch auch diese beiden Sololäufe endeten beim Torwart. Andreas Scholz hielt seinen Kasten sauber.

Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts war es passiert, in der 22. Spielminute die schmeichelhafte Führung der Wanderers nach einem Getümmel vor dem Forster Tor. Die Gastgeber verzeichneten jetzt ein leichtes Übergewicht, Forst beschränkte sich auf Konter, die oftmals für Gefahr vor dem Germeringer Tor sorgten. Beide Teams hatten Chancen, doch diese wurden vereitelt oder unkonzentriert vergeben. 37 Sekunden vor der zweiten Drittelpause faßte sich Bastian Grundner wieder die Initiative und umkurvte nach Pass von Manfred Guggemos die Germeringer Abwehr, auch Torhüter Daniel Klein war machtlos, es stand 1:1.

Im letzten Abschnitt wurde der Druck der Gastgeber größer, jetzt bemerkte man den Kräfteverschleiß. In der 43. Minute gelang den Gastgebern die 2:1-Führung, kurz vorher lief eine Forster Strafzeit ab. Durch diese Führung gingen die Wanderers jetzt noch engagierter ans Werk. Andreas Scholz war nun vermehrt gefordert, er ließ jedoch keine weiteren Gegentreffer zu. Forst hatte nochmals mehrere Konterchancen, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. In dieser Phase des Spiels wurden die Stürmer auch vom Schußpech verfolgt. Die logische Konsequenz war dann ein Konter der Gastgeber in der 60. Spielminute, der den 3:1-Endstand bedeutete.

Trainer Josef Bachmeier war trotz der Niederlage guter Dinge. „Die Mannschaft hat gekämpft und sich sehr achtbar aus der Affäre gezogen“. Jetzt hoffen wir mal, dass die Ausfälle zum Punktspielstart am Freitag gegen Kempten weniger werden. Zudem hoffen wir auf Verstärkung vom Nachbarn TSV Peißenberg. Durch die neu geschaffene Möglichkeit der Förderlizenzen können bis zu 5 Spieler der Peißenberger U20 auch für Forst auflaufen. Näheres dazu im Vorbericht zu den ersten Punktspielen am kommenden Wochenende.

Statistik:

1:0 (21:13) Köppl (Winkler)
1:1 (39:23) Grundner (Guggemos)
2:1 (42:31) Winkler (Köppl, Sohr)
3:1 (59:29) Simm

Strafzeiten:

Wanderers Germering 16 Min.
SC Forst 10 Min.

Zuschauer: 73

EV Bad Wörishofen vs Nature Boyz

SC Forst mit Rumpftruppe unterlegen
In Bad Wörishofen nichts zu machen

Bereits die Vorzeichen zum Vorbereitungsspiel in Bad Wörishofen waren zugegebener Maßen nicht optimal, mit zehn Feldspielern angereist, überrascht die 9:4 (4:4, 2:0, 3:0)-Niederlage nicht wirklich.

Mit nominell 7 Verteidigern und 3 Stürmern nahmen es die Nature Boyz mit den Wölfen auf. Unterschiedlichste Gründe verhinderten die Einsätze der anderen Spieler. Bereits in der 2. Spielminute gingen die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Doch keine 30 Sekunden später jubelten bereits die Gäste, denn Andreas Krönauer besorgte den 1:1-Ausgleich per Weitschuss. Dieser Treffer verunsicherte offensichtlich die Gastgeber, denn die Minitruppe aus Forst, die sich sehr diszipliniert und kämpferisch zeigte, ließ wenig Chancen zu. Vielmehr setzten sie immer wieder Duftmarken in des Gegners Angriffsdrittel. Die mitgereisten Fans trauten ihren Augen kaum, denn bis zur 14. Spielminute stand eine 1:4-Führung auf der Anzeigentafel. Vielleicht wollten sie dem Vorsitzenden des Fanclubs „Thosta“ eine Freude bereiten, denn er begleitete die Mannschaft zum 350. mal. Dies zeigte auch der aufgehängte Banner. Manfred Guggemos in Überzahl, Daniel Ebentheuer und Martin Burger besorgten die vermeintlich sichere Führung. Zu euphorisch entwickelten die Gäste ihre Angriffe und vergaßen, dass sie zu aller erst die Führung sichern sollten. Kleine Unkonzentriertheiten schlichen sich ein, dazu noch zwei Strafzeiten, und schon stand es bis zum Pausenwechsel 4:4

Im zweiten Spielabschnitt benötigten die Wölfe wieder eine Überzahl, um in Führung zu gehen. Diese bauten sie immer weiter aus. Man konnte schon feststellen, dass das Spiel sehr viel Kraft gekostet hat. Mit dem langsamen Verlust der Kräfte folgten auch wieder einige Konzentrationsmängel. Jetzt waren die Gäste gezwungen, sich auf Konter zu verlegen. Markus Kieslich im Tor der Forster hatte jetzt einiges an Arbeit zu verrichten, vereitelte er die eine oder andere Chance mit Bravour.  Der dritte Spielabschnitt verlief ebenso. Die Gäste erspielten sich einige Chancen, doch jetzt wirkte der Heimtorhüter etwas sicherer und lies keine Gegentore mehr zu. Unter Berücksichtigung der äußeren Umstände ist letzt endlich dieses klare Endergebnis zu Stande gekommen. Die Mannen um Trainer Sepp Bachmeier haben alles gegeben, um eine höhere Niederlage abzuwenden. Jetzt gilt es am Sonntag in Germering, nochmal eine möglichst gute Leistung zum Ende der Vorbereitung zu zeigen.

Statistik:

1:0 (01:41) Seitz (Schönberger)
1:1 (02:11) Krönauer (Breidenbach)
1:2 (07:42) Guggemos (Kölbl, Breidenbachh) 5 – 4
1:3 (12:36) Ebentheuer (Anderl)
1:4 (13:51) Burger (Neumaier, Ebentheuer)
2:4 (14:00) Schmidt (Münch, Scheitle)
3:4 (16:49) Münch 5 – 4
4:4 (18:11) Münch (Schönberger, Gleissner) 5 – 4
5:4 (24:26) Scholz (Weis, Seitz) 5 – 4
6:4 (38:53) Münch (Vycichlo)
7:4 (46:24) Schönberger (Vycichlo, Münch)
8:4 (49:50) Fichtl (Seitz)
9:4 (58:50) Weis (Seitz) 4 – 5

Strafzeiten:

EV Bad Wörishofen 8 Min
SC Forst 8 Min

Zuschauer: 46

Nature Boyz vs EV Pfronten

SC Forst am Sonntag siegreich
EV Pfronten erneut bezwungen

Derzeit sieht es so aus, als ob die Falcons aus Pfronten der Lieblingsgegner der Nature Boyz sind, denn am Sonntag konnten sie das Freundschaftsspiel im heimischen Stadion knapp mit 2:1 (1:0, 1:1, 0:0) für sich entscheiden.

Mit 13 Feldspielern auf dem Spielbericht begannen die Hausherren ihr 4. Freundschaftsspiel vor heimischer Kulisse. Auf der Gästeseite, mit 15 Feldspielern besetzt, war Torhüterin Franziska Albl ins Tor zurückgekehrt. Die Mannen um Trainer Josef Bachmeier begannen wieder sehr engagiert und konzentriert, besonders die Abwehrreihen ließen wenig Chancen der Gäste zu. In diesem Spiel stand Mathias Zink im Forster Kasten, auch auf ihn war Verlaß, denn in souveräner Manier verhinderte er Gegentreffer. Das Spiel wogte hin und her, wiederum konnte sich keine Mannschaft spielerisch von der anderen abheben. Als sich die Mannschaften und auch die Fans auf einen torlosen Seitenwechsel einstellten, war Daniel Anderl zur Stelle. Er nutzte das Zuspiel von Tobias Dietz und verwandelte 18 Sekunden vor Ende des 1. Drittels zur 1:0-Führung.

Ähnlich verlief auch der zweite Spielabschnitt, die Angreifer konnten sich anfänglich nicht gegen die Abwehrreihen durchsetzen. Einige Einzelaktionen brachten etwas Gefahr für die Torleute. Es dauerte bis zur 30. Spielminute, dann schlugen erneut die Hausherren zu. Basian Grundner nutzte das Getümmel vor Pfrontens Tor zur 2:0-Führung. Die Assists kamen von Ron Zinner und Roberto Gangemi. Nach diesem Treffer wurden die Forster aktiver und fuhren die Angriffe konzentrierter, zählbares sprang jedoch nicht heraus. Vielmehr nutzten die Gäste eine Überzahlsituation, um in der 36. Spielminute auf 2:1 zu verkürzen. Beim Weitschuß von Lukas Hruska war Torhüter Zink die Sicht verstellt, er konnte nicht mehr eingreifen.

Im letzten Spielabschnitt zeigten sich die Falcons agiler und verzeichneten einige gute Chancen. Jetzt hatte Mathias Zink mehr zu tun, er löste die gestellten Aufgaben mit Bravour, und auch dem nötigen Glück des Tüchtigen. Forst war in dieser Phase des Spiels darauf bedacht, keine Gegentreffer mehr zuzulassen. In den letzten 7 – 8 Minuten starteten die Gäste zur Schlussoffensive, jedoch konnten sie die Chancen nicht verwerten. Knapp zwei Minuten vor Schluß, nach einer Auszeit, kam ein sechster Feldspieler für die Torhüterin aufs Spielfeld. Mathias Zink war der Turm in der Schlacht und verhinderte den Ausgleich. Kurz vor Ende ergab sich bei einem Konter die Chance für die Forster, doch zu zögerlich wurde auf das leere Tor geschossen. Mit diesem knappen Ergebnis ging eine sehr faire Partie zu Ende.

Trainer Sepp Bachmeier war mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden, obschon er auch einen Wunsch äußerte: „Ich würde mich sehr freuen, wenn der eine oder andere Spieler mal bei uns vorbeischauen würde um festzustellen, dass es bei uns Spaß macht, Eishockey zu spielen“.  Angesichts des dünnen Kaders wäre die eine oder andere Verstärkung kein Luxus!

Statistik:

1:0 (19:42) Anderl (Dietz)
2:0 (29:15) Grundner (Zinner, Gangemi)
2:1 (36:05) Hruska Lu. (Ziegler, Lochbihler) 5 – 4

Strafzeiten:

SC Forst   6 Min.
EV Pfronten 10 Min.

Zuschauer: 25

Nature Boyz vs SC Reichersbeuern

Heimspielpremiere endet mit Niederlage
Gäste aus Reichersbeuern überlegen

Vom Ergebnis her betrachtet, waren die Nature Boyz am Freitag Abend gegen ihre Gäste vom SC Reichersbeuern klar mit 1:5 (0:0, 0:1, 1:4) unterlegen, doch Zahlen spiegeln nicht immer das Spielgeschehen wider.

Das erste Drittel verlief für beide Mannschaften sehr ausgeglichen, keine der beiden Kontrahenten konnten sich einen Vorteil verschaffen. Die Forster Defensive ließ, wie auch die gegnerische, wenig Schüsse auf das jeweilige Tor zu. Beide Torhüter hatten relativ wenig Gelegenheit, ihr Können zu präsentieren. DIe Einstellung der Heimmannschaft stimmte, wie auch die Konzentration auf das Wesentliche. Klar im Vorteil waren jedoch die Gäste, was das Spielerpersonal betraf. Forst bot 15 Feldspieler auf,  Reichersbeuern deren 19.

Nach dem 0:0-Pausenstand ging es in den 2. Spielabschnitt. Jetzt waren vermehrt auch die Torhüter gefragt, es kamen mehrere Schüsse auf sie zu. Dies tat auch der Stimmung auf den Rängen gut, denn jetzt hörte man beide Fanclubs, die ihren Verein stimmkräftig antrieben. In der 30. Spielminute war es aber dann soweit, die Gäste bejubelten die 0:1-Führung durch Marinus Büttner. Beide Mannschaften ließen noch jeweils einige klare Chancen ungenutzt, somit ging es mit der knappen Gästeführung ins letzte Spieldrittel.

Jetzt dauerte es nicht mehr lange, bis die Gäste in Überzahl auf 0:2 in der 43. Spielminute erhöhten. Jetzt konnten sie ihre Spielstärke zeigen. Bei den Forstern merkte man jetzt den Kräfteverschleiß aufgrund des kleinen Kaders. Sie kämpften zwar unvermindert weiter, aber die größere Routine der Gäste gab jetzt den Ausschlag. In der 47. Minute war der gut aufgelegte Andreas Scholz wiederum machtlos, als die Gäste auf 0:3 erhöhten. In doppelter Überzahl in der 56. Minute brachte gar die 0:4-Führung, knapp eine Minute später der 0:5-Zwischenstand. Der Einsatzwille der Gastgeber wurde aber in der 58. Spielminute belohnt, konnte doch Daniel Stöberl per Nachschuß auf 1:5 verkürzen, eingeleitet wurde der Treffer von Andreas Krönauer und Florian Daiberl.

Es hat sich gezeigt, dass die Verstärkungen der Gäste nicht nur zahlenmäßig in Erscheinung traten, da waren einige routinierte Spieler dabei. Am Sonntag findet um 17:00 Uhr das Spiel gegen die Pfrontener Falcons im Peißenberger Eisstadion statt.

Statistik:

0:1 (29:12) Büttner (Walleitner, Huber)
0:2 (42:36) Büttner 5 – 4
0:3 (46:22) Huber (Walter)
0:4 (54:21) Harrer (Andrä, Reiter T.) 5 – 3
0:5 (56:09) Stauffert (Matha, Barein)
1:5 (57:28) Stöberl (Krönauer, Deiberl)

Strafzeiten:

SC Forst 22 Min.
SC Reichersbeuern 16 Min.

Zuschauer: 20

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