ERC Lechbruck vs Nature Boyz

Revanche gegen „Flößer“ mißlungen
Nature Boyz unterlagen beim ERC Lechbruck

Auf den zweiten Weihnachtsfeiertag wurde das Spiel gegen den ERC Lechbruck verschoben, das Wetter spielte in dem offenen Stadion mit, es war also angerichtet im „Winterclassic“ beim Landkreisrivalen. Mit dem Willen, Revanche für die Heimspielniederlage zu nehmen, reisten die Nature Boyz an, doch am Ende steht eine leider verdiente 7:3 (2:2, 3:0, 2:1)-Niederlage in der Statistik.

Der Kader der Mannen um Trainer Armin Dallmayr war auf 14 Feldspieler angewachsen, denn Michael Fichtl gab seine Punktspielpremiere. Das Spiel begann mit leichten Vorteilen der Gastgeber, doch entscheidende Spielszenen brachten anfangs für beide Mannschaften keinen Torerfolg. Die Hausherren agierten sichtlich nervös und mußten in der 11. Spielminute einen 0:1-Rückstand in Kauf nehmen, denn Bastian Grundner nutzte die erste Strafzeit der Flößer in Überzahl. Die Freude über die Führung dauerte jedoch nur knapp über eine Minute, denn die Hausherren schlugen mit einem Doppelschlag in der 12. und 13. Spielminute zu und drehten den Rückstand in eine 2:1-Führung. Diese Führung brachte keine Sicherheit ins Spiel der Gastgeber, im Gegenteil, Marco Mooslechner nutzte einen Konter in Unterzahl zum 2:2-Ausgleich in der 15. Minute, das Zuspiel kam vom Debütanten Michael Fichtl. Mit dem zu diesem Zeitpunkt verdienten 2:2-Zwischenstand ging es in die Pause.

Was ab jetzt mit den Gästen los war, konnte niemand der Protagonisten richtig erklären. Dass Eishockey ein Kontaktsport ist, haben die Akteure anscheinend vergessen, denn sie ließen die Stürmer der Hausherren oftmals unbehelligt ihre Kreise ziehen. Die Folge davon war die 3:2-Führung in der 29. Spielminute. Kurz darauf, es waren knapp 31 Minuten gespielt, wurde Marco Mooslechner unsanft von einem Lechbrucker gebremst, als er aussichtsreich ins Angriffsdrittel fuhr. Die fünfminütige Überzahl konnte nicht zum Ausgleich genutzt werden, zu fahrig waren die Angriffsbemühungen. Schüsse auf das Tor der Flößer waren Mangelware. Die Strafe folgte auf dem Fuße, denn kurz vor Ablauf der Strafzeit wieder ein Doppelschlag in der 36. und 38. Minute der Hausherren, der schon die Vorentscheidung brachte. Mit diesem 5:2-Rückstand ging es in die nächste Pause.

Im letzten Spielabschnitt passierte nicht mehr viel, denn das Spiel lief fast so, wie im Mitteldrittel. Die Flößer waren überlegen, die Forster hatten keine spielerische Mittel mehr zur Verfügung, den Rückstand aufzuholen. In der 47. Minute und der 53. Minute zogen die Hausherren auf 7:2 davon, ehe Manuel Weninger in der 60. Minute ein Zuspiel von Maximilian Rohrbach zum 7:3-Endstand einschob.

Statistik:

0:1 (10:23) Grundner (Rohrbach) 5 – 4
1:1 (11:45) Zugmaier (Abraham)
2:1 (12:20) Köpf (Abraham)
2:2 (14:31) Mooslechner (Fichtl) 4 – 5
3:2 (28:25) Dressel
4:2 (35:05) Köpf (Abraham, Hatas)
5:2 (37:53) Dressel (Baader, Bacz)
6:2 (46:49) Köpf (Bacz, Hatas) 5 – 4
7:2 (52:29) Köpf (Abraham, Zugmaier)
7:3 (59:05) Weninger (Rohrbach)

Strafzeiten:

ERC Lechbruck   6 Min. + 5 Min. (Zugmaier)
Nature Boyz 18 Min.

Zuschauer: 226

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