Eishockey

Nature Boyz vs TSV Farchant

Viele Strafzeiten bei Saisonabschluss
Nature Boyz unterliegen TSV Farchant

Das letzte Saisonspiel am Sonntag im Peißenberger Eisstadion zeigte fast alles, was den Eishockeysport ausmacht. Viele Strafzeiten, Penalty, Nicklichkeiten und eine spannende Schlußphase. Am Ende verließen die Gäste mit einem 2:4 (0:0, 0:2, 2:2) Sieg die Eisfläche.

Es war angerichtet, vor dem Spiel wurde Trainer Sepp Bachmeier verabschiedet. Lorenz Barfüßer überreichte dem scheidenden Trainer einen Geschenkkorb und bedankte sich für sein fast dreijähriges Engagement. Die Gäste aus Farchant wollten unbedingt Revanche nehmen für die erlittene Heimniederlage in Garmisch.

Beide Mannschaften waren durch einige Ausfälle nicht komplett angetreten. Im Forster Tor spielte wieder Neuzugang Michele Fuhrmann, der wiederum eine sehr gute Leistung zeigte. Die Werdenfelser begannen die Partie leicht überlegen, erspielten sich einige Chancen, Forst hielt jedoch dagegen und generierte seinerseits einige Chancen. Ab Mitte des ersten Spieldrittels wurde das Spiel etwas ruppiger, die Folge davon waren einige Strafzeiten. Kurz vor Drittelende gerieten Martin Burger und Florian Reindl aneinander. Beide Akteure wurden mit jeweils 2 x 2 Strafminuten bedacht. Beide Torhüter ließen keine Treffer zu, so ging es mit 0:0 in die erste Drittelpause.

Der zweite Spielabschnitt begann denkbar ungünstig für die Hausherren, denn in der 21. Spielminute stocherte Picotin-Mazet die Scheibe zur 0:1-Führung über die Linie. Beide Mannschaften agierten weiterhin recht offensiv, Torerfolge blieben zunächst aus. In der 32. Spielminute lagen die Forster im Angriff, der Schuß prallte vom Torhüter ab, auf den Schläger von Watz. Dieser zog per Alleingang los und ließ „Max“ Fuhrmann keine Chance und brachte seine Farben somit mit 0:2 in Front. Der Rest des Spieldrittels verlief in ruhigen Bahnen.

Sepp Bachmeier beschwor seine Schützlinge nochmal und erinnerte an den 0:2-Rückstand vom Hinspiel, das bekannterweise noch gedreht werden konnte. Dementsprechend begannen die Forster. Zunächst waren aber wieder die Gäste an der Reihe, denn Sebastian Kastner erhöhte in der 42. Spielminute per Distanzgewaltschuß auf 0:3. Mit den Angriffsbemühungen hatten auch die Schiedsrichter mehr zu tun, denn jetzt begann die Phase der vielen Strafzeiten. In den ersten zehn Minuten gab es nur eine Hinausstellung eines Forster Akteurs. Diese Unterzahl konnte jeweils erfolgreich verteidigt werden. Beide Teams strebten nach Torerfolgen, teilweise entwickelten sich tumultartige Zustände vor den Torhütern. Bastian Grundner konnte seine Farben in der 46. Spielminute mit seinem ersten Treffer dieses Abends auf 1:3 heranbringen. Warum sich kurz darauf Daniel Anderl und Florian Berndaner per Ringkampf duellierten, kann nur erahnt werden. Beide wurden mit jeweils 2 + 2 + 10 Minuten zum Duschen geschickt. Wieder kurze Zeit später wurde ein Forster Angreifer regelwidrig am Torschuß gehindert. Zum fälligen Penalty trat Bastian Grundner an. Er lief auf Dennis Schlickenrieder zu, drehte sich um die eigene Achse und schob die Scheibe einhändig hinter ihm ins Tor zum 2:3 Zwischenstand. Mit zwei zweifelhaften Hinausstellungen wurden die Gastgeber um die Chance beraubt, einen sechsten Feldspieler zu bringen. Vielmehr stellte in Überzahl Felix Watz in der 59. Spielminute mit seinem Torerfolg den 2:4-Endstand her.

Der Forster Fanclub feuerte die Mannschaft, wie gewohnt, über 60 Minuten an und verabschiedete die Mannschaft mit viel Applaus. Trainer Josef Bachmeier war über das Ergebnis natürlich nicht glücklich, aber er attestierte seiner Mannschaft nochmal Charakterstärke und lobte den Einsatz gerade im letzten Spielabschnitt. Fehlende Charakterstärke und Fairness warf er dem Gästetrainer vor. „Ich bin schon einige Jahre im Eishockeygeschäft, aber so einen unfairen Sportmann habe ich bisher noch nicht erlebt. In Garmisch läuft er blick- und grußlos an mir vorbei, auch jetzt im Heimspiel weder ein Gruß noch ein Händedruck. Was man so gehört hat, sollen in Garmisch nach der Heimniederlage Worte und Türen geflogen sein. Solche Leute haben im Sport nichts verloren“, ärgerte sich Sepp Bachmeier zum letzten mal.

Bildunterschrift: Josef Bachmeier, Lorenz Barfüßer, Anton Rauh

Statistik:

0:1 (20:48) Picotin-Mazet (Reindl M., Kastner)
0:2 (31:55) Watz
0:3 (41:11) Kastner (Watz, Reindl M.)
1:3 (43:58) Grundner (Guggemos, Kölbl)
2:3 (45:06) Grundner PEN
2:4 (58:04) Watz (Reindl M., Kastner) 5 – 4

Strafzeiten:

SC Forst 32 Min. + 10 Min. (Anderl)
TSV Farchant 22 Min. + 10 Min. (Reindl F.)

Zuschauer: 87

Wir bedanken uns bei Nico Capitano für die unten bereitgestellten Fotos!

EV Pfronten vs Nature Boyz

Nature Boyz zu stark für die Falcons
SC Forst bringt verdienten Sieg nach Hause

Die Vorzeichen für dieses Match am Freitag Abend in Pfronten waren klar abgesteckt, rechnerisch mußten die Gastgeber gewinnen, um den vorzeitigen Klassenerhalt aus eigener Kraft zu sichern. Die Gastgeber trafen auf eine starke Gästemannschaft aus Forst und unterlagen verdient mit 4:7 (2:0, 0:5, 2:2).

Eine stark dezimierte Mannschaft mit 11 Feldspielern und zwei Torhütern wurde in Pfronten vorstellig, gecoached von Max Bergmann, zeigte sich diese letztendlich sehr gut für das Spiel eingestellt. Der Spielbeginn ließ Schlimmeres befürchten, denn wie bei der 9:4-Niederlage in der Hauptrunde begannen die Gastgeber sehr engagiert und konnten kurz nach Beginn schon einen Pfostentreffer landen. Kurz darauf, in der 2. Spielminute jubelten die Hausherren euphorisch über die 1:0-Führung, in der Lukas Hruska per Alleingang traf. In der 7. Spielminute erhöhten die Falcons auf 2:0, Michele Fuhrmann war zwar noch an der Scheibe dran, konnte den Einschlag jedoch nicht verhindern. Die Forster Spieler ließen jedoch die Köpfe nicht hängen und versuchten, über Konter zum Torerfolg zu kommen. Der Vorteil der Gastgeber schwabbte mit der Zeit um, Forst wurde immer überlegener, nur die Stürmer scheiterten aufgrund ihrer anfänglichen Schußschwäche nicht. Umgekehrt zeigte Fuhrmann bei seinem ersten Pflichtspiel für Forst eine tadellose Partie, er war nach den Gegentreffern stehts zur Stelle, wenn er gebraucht wurde.

Der Mittelabschnitt sollte für die Gäste von der Ammer zum „Zauberdrittel“ werden, denn bereits 37 Sekunden nach Wiederbeginn schlug Bastian Grundner zu, der auf Zuspiel von Rauh und Müller zur 2:1-Ergebnisverbesserung traf. In der 24. und 25. Spielminute gingen die Gäste mit 2:3 in Führung. Den Ausgleich besorgte Anton Rauh, die Führung Klaus Müller, der auf Traumpass von Martin Burger allein auf den Pfrontner Torhüter zulaufen konnte, und diesem keine Chance ließ. Jetzt waren die Forster Spieler auf Betriebstemperatur gekommen, die Angriffsmaschinerie lief bestens. Es dauerte jedoch bis zur 36. Spielminute, bis wiederum Bastian Grundner mit dem 2:4-Treffer erfolgreich war.  Anton Rauh war es vorbehalten, kurz vor der Drittelpause mit seinem 2. Treffer die Führung auf 2:5 in der 40. Spielminute zu erzielen.

Das letzte Spieldrittel sollte zum Ende hin noch etwas turbulent ablaufen. Zunächst waren die Gastgeber bemüht, den Rückstand aufzuholen. Die Angriffs- und Schußversuche waren ungenau, die Anpiele kamen ebenso nicht an, die Unsicherhiet und Nervosität war den Hausherren anzumerken. In der 47. Spielminute wurden die Angriffsbemühungen der Falcons belohnt, Matthias Ziegler verkürzte auf 3:5.  Mit diesem Treffer wurde die Schlußoffensive der Gastgeber gestartet. Forst war jetzt in der Defensive gefordert, denn sie mußten eine 5-minütige Unterzahlsituation überstehen. Tobias Dietz wurde mit einer Spieldauerstrafe zum Duschen geschickt. Das Abwehrbollwerk um Fuhrmann hielt dem Ansturm statt, bis die letzten 3 Spielminuten anbrachen. Trainer Koziol beorderte seinen Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis, Benedikt Zeitler traf nach einem gewonnen Bully aus dem eigenen Verteidigungsdrittel ins verwaiste Pfrontener Tor zum 3:6. Knapp eine Minute später verkürzten die Hausherren auf 4:6, ehe Anton Rauh mit seinem 3. Treffer an diesem Abend wiederum ins verwaiste Tor traf, und das Endergebnis von 4:7 erzielte.

Co-Trainer Max Bergmann war nach dem Spiel zurecht stolz auf seine Mannschaft. Alle haben sich in den Dienst der Mannschaft gestellt, jeder war für den anderen da. Dazu gesellte sich, wie schon geschrieben, dieses 2. Drittel, bei dem die Stürmer mehrmals zauberten.

Statistik:

1:0 (01:15) Hruska Lu. (Weixler)
2:0 (06:20) Friedl (Albl)
2:1 (20:37) Grundner (Rauh, Müller)
2:2 (23:19) Rauh (Müller, Grundner)
2:3 (25:51) Müller (Burger)
2:4 (35:10) Grundner (Rauh, Müller)
2:5 (39:51) Rauh (Grundner, Müller)
3:5 (46:39) Ziegler (Tröber, Neumann)
3:6 (58:02) Zeitler ENG
4:6 (58:58) Friedl (Ziegler, Albl)
4:7 (59:54) Rauh (Müller) ENG

Strafzeiten:

EV Pfronten   6 Min.
SC Forst 10 Min. + 5 Min. (Dietz) + 20 Min. (Dietz)

Zuschauer: 112

EV Bad Wörishofen vs Nature Boyz

Mission Klassenerhalt erfolgreich abgeschlossen
Anton Rauh und Klaus Müller überragend

Die Mission Klassenerhalt konnte am Sonntag in Bad Wörishofen erfolgreich abgeschlossen werden, denn mit einem überzeugenden 3:6 (1:2, 1:1, 1:3)-Erfolg kehrten die Nature Boyz von ihrem Ligenspiel zurück.

Der Sonntag begann mit einem kleinen Mißgeschick, denn einer der beiden Busse gab schon bei der Abfahrt den Geist auf, so mußten einige Akteure mit ihren privaten PKW’s anreisen.  Trotz diesem Mißgeschick konnte die Mannschaft von Trainer Josef Bachmeier überzeugen, sie spielte wiederum sehr konzentriert und engagiert.

Die zwölf mitgereisten Feldspieler zeigten von Beginn weg, dass sie nicht gewillt sind, das Spiel aus der Hand zu geben. Der Dreifach-Torschütze Anton Rauh schloss den ersten gefährlichen Angriff mit einem Handgelenksschuß in der 5. Spielminute zur 0:1-Führung ab. Er wurde von Michael Kölbl klasse angespielt. Die Gastgeber waren bemüht, in das Angriffsdrittel der Gäste zu dringen, die Chancenverwertung ließ zum Glück für die Nature Boyz zu Wünschen übrig. Kam ein Schuß auf das Tor, war der starke Andreas Scholz zur Stelle. Forst konnte immer wieder gefährlich vor dem Wölfe-Tor aufkreuzen. In der 18. Minute war Klaus Müller auf Zuspiel von Anton Rauh zur Stelle, und besorgte die 0:2-Führung. Bei dieser Aktion mußte er einen unfairen Stockstich eines Gegners wegstecken, leider mit nur 2 Strafminuten bedacht. Während Klaus Müller in die Kabine gefahren war, um sich behandeln zu lassen, verkürzten die Gastgeber in Unterzahl auf 1:2.

Der Mittelabschnitt begann fast wie der erste, Anton Rauh baute in der 23. Spielminute auf Zuspiel von Klaus Müller die Führung nach einem klassischen Konter auf 1:3 aus, dabei sah der Torhüter der Wölfe schlecht aus. Zu diesem Zeitpunkt saß ein Forster Spieler auf der Strafbank. Das Spiel wogte hin und her, Forst agierte kühl und bedacht, die Wölfe wurden zusehends nervöser. Diese mußten einen  Sieg einfahren, um überhaupt noch eine Chance zur Klassenerhalt zu haben. Eine kleine Unachtsamkeit der Gäste führte in der 36. Spielminute zum 2:3-Anschlußtreffer. Mit diesem Zwischenstand wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt.

Im Schlußabschnitt wurde es dann nochmal kurzfristig spannend, konnten die Wölfe in der 46. Spielminute zum 3:3-Ausgleich einnetzen, sie hatten einen Spieler mehr auf dem Eis. Die Freude dauerte jedoch keine Minute, denn wieder war es Toni Rauh, der auf 3:4 stellte, wieder war Klaus Müller der Vorbereiter. Als dann Daniel Anderl auf 3:5 erhöhte, war das Spiel entschieden. Das Zuspiel kam wieder von Klaus Müller. In der 56. Minute war es Klaus Müller vorbehalten, den 3:6-Endstand zu erzielen, die Vorlage kam von Anton Rauh.

An diesem Sonntag gab es zwei herausragende Akteure, nämlich Klaus Müller und Anton Rauh, die den Gegner fast im Alleingang bezwangen. Es wäre aber der Mannschaft dagegen unfair, nur die beiden zu nennen. Das Team hat wie so oft in den letzten Spielen, fest zusammengestanden und sich für den Klassenerhalt engagiert. Die Mannschaft ist also der Gewinner in der Abstiegsrunde.

Mit dem sehr erfolgreichen Wochenende können die Planungen für die Landesligasaison 2019/2020 beginnen. Es stehen jetzt noch zwei Spiele auf dem Terminplan, in denen noch eine Verbesserung der Platzierung in der Abstiegsrundentabelle angestrebt wird. Am Freitag soll das Spiel in Pfronten beginnen, deren Halle war per gestern jedoch noch gesperrt. Wir werden rechtzeitig informieren, sollte das Spiel verlegt werden, oder gar ausfallen. Zum Saisonschluß gastiert noch der TSV Farchant im Peißenberger Eisstadion.

Statistik:

0:1 (04:03) Rauh (Kölbl)
0:2 (17:22) Müller (Rauh)
1:2 (18:46) Seitz 4 – 5
1:3 (22:38) Rauh (Müller) 4 – 5
2:3 (35:34) Schmidt (Scholz)
3:3 (45:27) Walther (Heckelsmüller) 5 – 4
3:4 (46:04) Rauh (Müller)
3:5 (53:04) Anderl (Müller)
3:6 (55:17) Müller (Rauh)

Strafzeiten:

EV Bad Wörishofen   6 Min.
SC Forst 14 Min.

Zuschauer: 28

Nature Boyz vs EV Pfronten

Falcons aus Pfronten klar besiegt
Klassenerhalt fast sichergestellt

Am Freitag Abend waren die Forster Nature Boyz im Peißenberger Eisstadion die klar überlegene Mannschaft und behielt über die Gäste aus Pfronten mit einem klaren 7:1 (2:0, 2:0, 3:1)-Sieg die Oberhand und hat dadurch den Klassenerhalt fast schon sicher.

Einerseits haben die Hausherren allen Grund zur Freude, denn mit dem klaren Sieg fehlt nur noch ein Punkt, um aus eigener Kraft den Klassenerhalt perfekt zu sichern, andererseits sind einige Verantwortliche, speziell Trainer Sepp Bachmeier, mit den Schiedsrichterleistungen in den letzten Spielen nicht einverstanden. Grund der Unmut ist die Verletzung Manuel Weningers aus dem 2. Spieldrittel. Der Spieler wurde ohne Scheibenbesitz derart in die Bande gecheckt, dass er mit einer Knieverletzung ausfiel und die Saison für ihn beendet ist. Bereits in vorhergehenden Spielen wurden z. B. Martin Burger und Florian Deibler, wie auch Roberto Gangemi durch Stockschläge an Hand und Fingern verletzt, keine dieser Foulspiele wurden geahndet. Auch Stockschläge gegen Forster, bei denen die Schläger zerbrachen, wurden nicht geahndet. Werden solche Aktionen vom Trainer in der Schiedsrichterkabine reklamiert, kommt nicht mal eine Entschuldigung von den Referees, ist Sepp Bachmeier verärgert. Nach 15 Spielminuten im ersten Spieldrittel verletzte sich Pfrontens Torhüterin Franziska Albl, die beim Herauslaufen vom eigenen Mitspieler umgerannt wurde. Sie mußte ebenfalls mit einer Knieverletzung ausscheiden. Beide Spieler mußten während bzw. nach dem Spiel in Krankenhäuser zur Behandlung. Auf diesem Wege allen gute Besserung, doch nun zum Spiel.

Forst zeigte sich gefestigt und ging konzentriert zu Werke, ohne die Defensive zu vernachlässigen. Pfronten konnte man die mangelnde Spielpraxis ansehen, denn deren Eishalle ist gesperrt, ein Trainingsbetrieb fand zwei Wochen nicht statt. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der erste Treffer für die Hausherren fallen würde. In der 7. Spielminute war Klaus Müller zur Stelle, der ein Zuspiel von Anton Rauh und Manfred Guggemos zur 1:0-Führung vollstreckte. Das 2:0 in der 11. Spielminute durch Anton Rauh auf Zuspiel von Klaus Müller fiel etwas glücklich, denn den Weitschuß ließ die gute Franziska Albl durchrutschen.  Pfronten konterte immer wieder und zwang den wieder starken Andreas Scholz zu der einen oder anderen Rettungsaktion. Wie schon geschrieben, in der 15. Spielminute ein Angriff auf das Pfrontener Tor. Der Verteidiger konnte sich nur duch ein Foulspiel helfen, dieser und ein weiterer Pfrontener verletzen die Torhüterin. Aufgrund der Verletzung wurde die Drittelpause vorgezogen.

Im Mittelabschnitt waren die Gäste dem ersten Treffer etwas näher, agierten die Hausherren doch  etwas zu offensiv. Dank Andreas Scholz gelang ihnen in dieser Phase kein Torerfolg. In der 28. Minute, mit einem Spieler mehr auf dem Eis, erhöhte Michael Kölbl auf 3:0, Zuspieler waren Klaus Müller und Anton Rauh. Als in der 33. Spielminute Bastian Grundner auf 4:0 stellte, wieder kam das Zuspiel von Klaus Müller und Simon Sendl, schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Beide Seiten konnten noch einige Chancen herausspielen, aber die Torleute standen parat.

Im Schlußabschnitt versuchten die Falcons, nochmal eine Ergebnisverbesserung zu erreichen, doch die Schußversuchte waren zu ungenau, auch die Abwehrspieler der Forster standen jetzt wieder näher bei ihren Gegnern. Zwischen der 52. und 55. Spielminute waren die Hausherren dreimal erfolgreich, zweimal Bastian Grundner und Daniel Anderl waren die Torschützen. Der 5. Treffer fiel in Unterzahl, der 7. in Überzahl. Fast hätte sich Andreas Scholz mit einem Shut-Out für seine starke Leistung belohnt, doch 2 Minuten vor dem Ende versauhte ihm Ex-Oberligaspieler Yannik Baier die Suppe, denn er traf unhaltbar zum 7:1-Endstand.

Statistik:

1:0 (06:33) Müller (Rauh, Guggemos)
2:0 (10:14) Rauh (Müller)
3:0 (27:51) Kölbl (Müller, Rauh) 5 – 4
4:0 (32:05) Grundner (Müller, Sendl)
5:0 (51:16) Grundner (Guggemos, Kölbl) 4 – 5
6:0 (53:16) Anderl (Zeitler, Krönauer)
7:0 (54:21) Grundner (Müller, Kölbl) 5 – 4
7:1 (58:06) Baier Y. (Ziegler, Lochbihler)

Strafzeiten:

SC Forst 14 Min.
EV Pfronten 18 Min.

Zuschauer: 86

TSV Farchant vs Nature Boyz

Nature Boyz marschieren Richtung Klassenerhalt
Starke Leistung beim TSV Farchant

An diesem Wochenende stand nur die Auswärtspartie am Freitag Abend in Garmisch gegen den Tabellenführer in der Abstiegsrunde, dem ungeschlagenen TSV Farchant, auf dem Terminplan. Die Burschen um Trainer Sepp Bachmeier zeigten eine Top-Leistung und rangen die Gastgeber in der Verlängerung mit 2:3 (1:0, 0:0, 1:2, 0:1) nieder.

Vor dem Spiel war die Aussage des Heimtrainers klar formuliert: “ Ich erwarte einen deutlichen Sieg gegen die Forster, ich möchte in der Abstiegsrunde alle Punkte machen“. Für Forsts Neuzugang Anton Rauh war es eine Rückkehr an seine einstige Wirkungsstätte, für Spannung war folglich gesorgt.

Die Gäste erwarteten einen stürmisch angreifenden Gastgeber, die 1:0-Führung durch Sebastian Kastner für die Hausherren nach nur 29 gespielten Sekunden ließ Schlimmeres befürchten. Doch die anwesenden Zuschauer, darunter wieder der Forster Fanclub, glaubten ihren Augen kaum, denn Forst ließ sich trotz des Rückstandes nicht aus der Ruhe bringen und störten die gegnerischen Angreifer entscheidend. Daraus resultierend, gewannen die Gäste eine leichte Spielüberlegenheit, die zu wesentlich mehr Torchancen führte. Dennis Schlickenrieder hatte wesentlich mehr zu tun als sein Gegenüber. Mit etwas mehr Schußglück hätte im ersten Spielabschnitt schon ein Unentschieden auf der Uhr stehen können. Die Gastgeber waren gezwungen, im eigenen Stadion zu kontern. Mit der schmeichelhaften 1:0-Führung ging es zum ersten Pausentee.

Im Mittelabschnitt waren beide Torhüter gefragt, denn beide Mannschaften wollten den Torerfolg. Die Chancen häuften sich auf beiden Seiten, doch die Torhüter präsentierten sich in Topform. Gerade die jungen Spieler vom TSV Peißenberg zeigten sich bärenstark und bauten mächtig Druck auf und rissen ihre Mannschaftskameraden mit. Hoch motiviert und mit den entsprechenden Einstellung waren die Forster nicht zu überraschen. Da die Torhüter bei der einen oder anderen Aktion auch das Glück der Tüchtigen hatten, blieb dieses Drittel torlos, die 1:0-Führung der Hausherren hatte immer noch Bestand. 5 Sekunden vor dem Pausentee konnte Andreas Scholz einen Penalty der Gäste souverän abwehren.

Der letzte Abschnitt hätte nicht unglücklicher für die Gäste beginnen können, denn gleich der erste Angriff brachte die 2:0-Führung der Hausherren in der 41. Spielminute. Eine Rückhandhereingabe eines Farchanters fälschte ein Forster Verteidiger unhaltbar für Scholz ins eigene Tor ab.  Auch dieses unglückliche Tor brachte die Gäste nicht aus ihrem Konzept. Diszipliniert und mit Kampfeswillen hielten sie dagegen und versuchten, den Anschluß zu schaffen. Dies gelang verdient in der 50. Spielminute Elias Breidenbach, der das Zuspiel von Klaus Müller eiskalt verwertete. Jetzt stieg die Zuversicht, vielleicht noch ein Unentschieden zu erreichen. In der 56. Minute feierte Simon Sendl seinen ersten Saisontreffer für die Forster Farben. Wieder war Klaus Müller der Paßgeber, Simon netzte unbekümmert ein. Etwas Hektik brach aus, als der Schiedsrichter Manuel Weninger kurz darauf vom Eis stellte, die Aktion war sehr fragwürdig. 20 Sekunden später traf es dann einen Farchanter, somit waren die Spieler wieder zahlenmäßig gleichauf.

Die Verlängerung mit 3 gegen 3 war eine äußerst kurze Angelegenheit. Das Bully gewann Klaus Müller, die Gäste fuhren ins Abwehrdrittel der Hausherren, die keine Chance hatten, an die Scheibe zu kommen. Genau nach 27 Sekunden blieb die Stadionuhr stehen, Manfred Guggemos hämmerte die Scheibe auf Zuspiel von Manuel Weninger unhaltbar unter die Latte. Mit den zwei Punkten haben die Naturburschen einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen können. Die Spieler wurden anschließend von den Fans entsprechend gefeiert, die Stimmung in der Kabine fiel entsprechend aus.

Statistik:

1:0 (00:29) Kastner S. (Kastner B.)
2:0 (40:38) Picotin-Mazet (Berndaner)
2:1 (50:05) Breidenbach (Müller)
2:2 (56:17) Sendl (Müller, Krönauer)
2:3 (60:27) Guggemos (Weninger)

Strafzeiten:

TSV Farchant   6 Min. + 10 Min. (Kurzweil)
SC Forst 12 Min.

Zuschauer: 84

Nature Boyz vs. EV Bad Wörishofen

Nature Boyz verschaffen sich Luft
Überzeugende Leistung gegen die Wölfe

Die Mannschaft der Forster Nature Boyz zeigte sich am Sonntag im Peißenberger Eisstadion für die Abstiegsrunde gewappnet, denn sie errang die ersten 3 Punkte im Abstiegskampf bei ihrem 6:1 (2:1, 3:0, 1:0)-Sieg gegen den EV Bad Wörishofen und verließen damit das Tabellenende.

Präsident Lorenz Barfüßer war vor dem Spiel sehr nervös, auch während der Partie fand er nicht zur Ruhe. Mit entpannter Mine konnte er das Eisstadion nach dem Spiel verlassen, auch Trainer Sepp Bachmeier sah man die Entspannung an. Vom Fanclub hörte man lautstark den Song vom „schönen Tag“, doch der Reihe nach.

Beide Mannschaften konnte man anfänglich die Nervosität ansehen, denn die Aktionen wirkten unsicher. Doch bereits in der 4. Spielminute war Klaus Müller zur Stelle, der auf Zuspiel von Anton Rauh zur 1:0-Führung traf.  Eigentlich aus dem Nichts in der 7. Spielminute der 1:1-Ausgleich, dem ein krasser Abwehrschnitzer der Hausherren vorausging. Beide Mannschaften versuchten ihr Heil in der Offensive zu suchen. Beide Torhüter wurden entsprechend beschäftigt. Die erste Hinausstellung eines Gästespielers nutzte Bastian Grundner zur erneuten 2:1-Führung, das Zuspiel kam von Klaus Müller. Es war bereits die 14. Spielminute angebrochen. Das Spiel wogte bis zur Pause hin und her.

Nach dem Pausentee kamen die Gäste entschlossener aus der Kabine, sie drückten jetzt auf den Ausgleich. Die Forster dagegen zeigten, dass sie  gewillt sind, das Spiel ihrerseits erfolgreich zu beenden. Die Wölfe waren die ersten 10 bis 12 Minuten optisch überlegen, Andreas Scholz hatte mehrere Möglichkeiten, sein Können unter Beweis zu stellen. In dieser Phase war er der Turm in der Schlacht und hielt sein Team im Spiel. Zum Ende des mittleren Spieldrittels kassierten die Gäste mehrere Strafzeiten. Die Folgen waren für diese spielentscheidend, denn zwischen der 37. und 40. Spielminute schlugen die Gastgeber erbarmungs- und kompromisslos zu. Zuerst erhöhte Anton Rauh auf Zuspiel von Klaus Müller und Sascha Zenzs auf 3:1, knapp 30 Sekunden später das 4:1 durch Klaus Müller auf Zuspiel von Manfred Guggemos und wiederum Sascha Zenzs. Den 5:1-Pausenstand besorgte Daniel Anderl auf Zuspiel von Bastian Grundner und Martin Burger. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gäste vollzählig auf dem Eis.

Im letzten Spielabschnitt setzte die Mannschaft vollumfänglich den Matchplan des Trainerduos Sepp Bachmeier und Max Bergmann um. Mit Einsatzwillen und Disziplin rollte nun Angriff auf Angriff auf das Wölfetor, nur die Chancenverwertung lies noch etwas zu Wünschen übrig. Das Glück des Tüchtigen hatte jetzt Gästetorhüter Marius Münch auf seiner Seite. Die Wölfe haderten noch ein wenig mit den Schiedsrichterentscheidungen und brachten sich deshalb selbst aus dem Konzept. Die endgültige Entscheidung in dem jetzt klar von den Hausherren bestimmten Spiel besorgte Manuel Weninger, der auf Zuspiel von Klaus Müller und Anton Rauh zum 6:1 in der 57. vollendete.

Trainer Josef Bachmeier freute sich und meinte, die Mannschaft hat Charakter gezeigt und das umgesetzt, was wir vor dem Spiel besprochen haben. Am Freitag geht es dann zum bis jetzt ungeschlagenen Tabellenführer TSV Farchant.

Statistik:

1:0 (03:09) Müller (Rauh)
1:1 (06:23) Huber (Vycichlo)
2:1 (13:09) Grundner (Müller) 5 – 4
3:1 (36:48) Rauh (Müller, Zenzs) 5 – 4
4:1 (37:17) Müller (Guggemos, Zenzs) 5 – 4
5:1 (37:38) Anderl (Grundner, Burger)
6:1 (56:09) Weninger (Müller, Rauh)

Strafzeiten:

SC Forst 16 Min.
EV Bad Wörishofen 18 Min. + 10 Min. (Huber)

Zuschauer: 83

SC Reichersbeuern vs Nature Boyz

Kein Glück in Reichersbeuern
Nature Boyz unterliegen erneut

Dass das Spiel in Reichersbeuern kein Honigschlecken sein wird, war allen Beteiligten klar, ging doch bereits das erste Spiel in Peißenberg verloren, setzten sich die Hausherren am Sonntag Abend in der Tölzer Eisarena mit 5:2 (2:1, 2:1, 1:0) durch und übernahmen die Tabellenführung in der Abstiegsgruppe E.

Der Start gelang recht verheißungsvoll, konnten die Mannen um Trainer Sepp Bachmeier wiederum die ersten Akzente setzen. Die Gastgeber kreutzten aber auch des öfteren vor dem starken Andreas Scholz auf, der alle Möglichkeiten zunichte machte. In der 15. Spielminute dann ein genialer Paß von Michael Kölbl auf den wartenden Benedikt Zeitler, der allein auf Torhüter Michael Goldbrunner zulief und diesen zur 0:1-Führung bezwang. Dabei verletzte er sich und wurde durch Michael Iszovics ersetzt. Keine Minute später nutzten die Gastgeber zwei Unachtsamkeiten in der Defensive zur 2:1-Führung. Anton Eimannsberger und Robert Schatton bezwangen Andreas Scholz. Mit diesem Pausenstand wurden die Seiten gewechselt.

Unkonzentriert kamen die Forster Eiscracks aus der Kabine, den nach 53 gespielten Sekunden erhöhten die Hausherren auf 3:1 durch Tobias Reiter. Forst ließ sich jedoch nicht beeindrucken und versuchte, den Rückstand zu verkürzen. Chancen wurden von beiden Mannschaften vergeben, die Torhüter hatten einiges an Arbeit zu verrichten. Als Forst einen Spieler weniger auf dem Eis hatte, fuhren sie einen Konterangriff, den Bastian Grundner, der durch ein Zuspiel von Anton Rauh auf die Reise geschickt wurde, per Alleingang zum 3:2-Zwischenstand erfolgreich abschloß. Zu diesem Zeitpunkt waren 28 Spielminuten verstrichen. Forst war jetzt am Drücker, doch MIchael Iszovics lief zur Galaform auf, er ließ sich mit Können und Geschick nicht mehr überwinden. Vielmehr schlugen die routinierten Gastgeber in der 36. Spielminute zu und erhöhten auf 4:2 durch Simon Ronge.  Torhüter Andreas Scholz konnte den vom eigenen Spieler abgefälschten Schuß erst kurz hinter der Linie fangen. Zu dem erneuten Rückstand gesellte sich noch extremes Pech, denn Verteidiger Florian Deibler mußte aufgrund eines Handbruches ins Krankenhaus gefahren werden, dort wurde er umgehend erfolgreich operiert. Für ihn dürfte die Saison beendet sein.

Im letzten Abschnitt versuchten die Gäste nun alles, um nochmal zumindest den Ausgleich zu schaffen. Sie drückten immer wieder ins Angriffsdrittel der Tölzer Vorstädter, doch das Schußglück und wiederholt Iszovics standen einem Torerfolg im Weg. Er stoppte zwei Alleingänge, Bastian Grundner traf nur den Pfosten. Es entstanden einige Spieleransammlungen vor dem Reichersbeurer Tor, doch immer war etwas im Weg, sei es ein Schlittschuh des Gegners, ein Schläger, die Scheibe wollte einfach nicht über die Linie. Eine Minute vor Schluß versuchte Trainer Sepp Bachmeier als letzte Maßnahme, Scholz für einen sechsten Feldspieler zu ersetzen. Knapp 20 Sekunden später schob Samuel Matha die Scheibe zum 5:2-Endstand ins verwaiste Forster Tor.

Statistik:

0:1 (14:11) Zeitler (Kölbl, Zenzs)
1:1 (14:56) Eimannsberger
2:1 (15:11) Schatton (Harrer)
3:1 (20:53) Reiter T. (Schatton, Andrä)
3:2 (28:14) Grundner (Rauh) 4 – 5
4:2 (35:52) Ronge (Büttner, Eimannsberger)
5:2 (59:18) Matha (Büttner) ENG

Strafzeiten:

SC Reichersbeuern   8 Min.
SC Forst 12 Min.

Zuschauer: 65

Nature Boyz vs. SC Reichersbeuern

Auftakt in Abstiegsrunde mißglückt
Nature Boyz unterliegen knapp

Der Start in die Abstiegsrunde ist den Forster Nature Boyz nicht geglückt, denn in ihrem Heimspiel am Freitag Abend gegen den SC Reichersbeuern zogen sie mit einer 3:5 (1:3, 1:2, 1:0)-Niederlage den Kürzeren.

Einige Premieren gab es in diesem Abstiegsduell der Landesliga Gruppe E zu sehen. Zuerst stach die neue Eismaschine ins Auge, die sich der TSV Peißenberg leisten mußte. Die Neuzugänge des SC Forst, Maximilian Rohrbach, Anton Rauh und Klaus Müller gaben ihr Debüt im Dress der Gastgeber, wobei alle 3 Punkte für die Statistik erzielen konnten. Dennoch reichte es für die Gastgeber nicht zum erhofften Punktgewinn.

Aufgrund der Neuzugänge war Trainer Sepp Bachmeier gezwungen, die Reihen neu aufzustellen. Die Umstellungsmaßnahmen zeigten ihre ersten Erfolge. Dass die Harmonie noch nicht ganz funktionierte, war angesichts dieses Spieles ersichtlich. Zum ungünstigsten Zeitpunkt erzielten die Gäste bereits in der 3. Spielminute die 0:1-Führung durch einen verdeckten Schuß, den Andreas Pfaff abfeuerte. Die Gastgeber steigerten sich jedoch und befreiten sich vom Druck der Gäste. Einige Chancen konnten nicht verwertet werden, das Glück war den Gastgebern im Abschluß nicht hold. In der 15. Spielminute konnte dann endlich Anton Rauh zum 1:1-Ausgleich abstauben, nachdem Manfred Guggemos zuvor abgezogen hatte. In der 19. und 20. Minute zeigte vor allem Tobias Reiter, was er kann. Zweimal legte er den Torschützen Lukas Harrer und Robert Schatton zum 1:3-Pausenstand auf. Beim Treffer zum 1:3 verbrachte ein Forster auf der Strafbank.

Frisch motiviert kamen die Mannen um Trainer Josef Bachmeier aus der Kabine. Nachdem zwei gute Chancen nicht genutzt werden konnten, schlugen die Gäste eiskalt zu. Wieder waren sie mit einem Spieler mehr auf dem Eis, als ihnen in der 24. Minute die 1:4-Führung durch Lukas Harrer gelang. Das Spiel wogte nun hin und her, kein Torhüter ließ weitere Treffer zu. Hoffnung keimte auf, als in der 29. Spielminute ein Gästespieler auf die Strafbank mußte. Diesen Vorteil nutzte Manfred Guggemos auf Zuspiel von Anton Rauh und Maximilian Rohrbach zur 2:4 Ergebnisverbesserung. Die Sturmreihen schenkten sich nichts, Torerfolge blieben aufgrund der guten Torhüter aus. Mehr Glück im Abschluß dann für die Gäste in der 39. Minute, als Tobias Reiter auf 2:5 erhöhte. Der letzte Seitenwechsel wurde nun eingeläutet.

Die Hausherren versuchten weiterhin, eine Resultatsverbesserung zu erzielen, Torhüter Michael Iszovics hatte jetzt öfter das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite, denn die Forster Stürmer konnten keinen der Abpraller abstauben. Forst war jetzt am Drücker, die sich ergebenden Chancen konnten wiederholt nicht genutzt werden. Lediglich eine Resultatsverbesserung steht im Spielbericht, denn Manuel Weninger konnte 2 Minuten vor Schluß mit seinem Abstauber zum 3:5-Endstand auf Zuspiel von Klaus Müller und Manfred Guggemos verwandeln.

Die Mannschaft hat wesentlich besser gespielt als in der Vorrunde, sie ist kompakter geworden. Der Einsatz und der Siegeswille war klar zu erkennen. Die Gäste haben einfach besser miteinander harmoniert, spielen sie doch schon seit einigen Monaten in der gleichen Zusammensetzung. Über die Klasse des einen oder anderen Akteurs braucht man nicht diskutieren.

Statistik:

0:1 (02:54) Pfaff
1:1 (14:22) Rauh (Guggemos)
1:2 (17:25) Harrer (Reiter T., Schatton)
1:3 (19:39) Schatton (Reiter T., Pfaff) 5 – 4
1:4 (23:29) Harrer (Reiter T.) 5 – 4
2:4 (28:50) Guggemos (Rauh, Rohrbach) 5 – 4
2:5 (38:20) Reiter T. (Harrer, Schatton)
3:5 (58:53) Weninger (Müller, Guggemos)

Strafzeiten:

SC Forst 10 Minuten
SC Reichersbeuern 14 Minuten

Zuschauer: 59

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