EV Bad Wörishofen vs Nature Boyz

Nature Boyz haben sich gut verkauft
Trotzdem Niederlage in Bad Wörishofen

Nachdem das Spiel am Freitag gegen den SC Reichersbeuern verschoben werden mußte, stand am Sonntag das Rückspiel gegen die Wölfe aus Bad Wörishofen auf dem Terminkalender. Wie schon in den Spielen zuvor stand Trainer Armin Dallmayr nur ein dezimierter Kader zur Verfügung. Trotzdem schlug sich die Truppe ziemlich gut und unterlag lediglich mit 4:2 (0:0, 3:0, 1:2) Toren.

Das Spiel begann wie erwartet in einem nicht so hohen Tempo, denn die Gäste wußten, dass sie mit ihren Kräften haushalten müssen. Den Gastgebern, die mit voller Besetzung antraten, sah man es an, dass sie sichtlich nervös waren, und so verlief auch deren Spiel. Es wollte kein Spielfluß aufkommen, sie verzettelten sich überwiegend in Einzelaktionen. Die Forster konnten ihre Gegner überwiegend vom eigenen Tor fernhalten. So war es nicht verwunderlich, dass in diesem Spielabschnitt keine Torerfolge erzielt wurden.

Im Mittelabschnitt gingen die Wölfe etwas konzentrierter zu Werke, das nötige Glück bei Torschuß half ihnen, eine 3:0-Führung herauszuspielen. In der 26. und 28. Minute der 2:0-Zwischenstand, kurz vor Ende des Drittels, die vermeindliche Vorentscheidung durch den 3. Treffer der Wölfe. Die Gäste ihrerseits mußten sich zwangsweise auf einige Konter verlassen, die jedoch keinen Treffer erbrachten.

Wer dachte, die Nature Boyz würden sich jetzt ergeben, sah sich getäuscht. Marco Mooslechner verkürzte in der 42. Spielminute auf 3:1. Dieser Treffer gab den Nature Boyz nochmals Auftrieb, sie spielten jetzt etwas offensiver. Leider hatten sie in der 45. Minute extremes Pech, als der Pfosten für den schon geschlagenen Torhüter rettete. Statt dem 3:2 fiel im Gegenzug der 4. Treffer für die Wölfe zum 4:1 Zwischenstand. Diese Führung brachte wenig Sicherheit ins Spiel der Gastgeber, vielmehr zeigten sie sich immer noch äußerst nervös. Die Gäste belohnten sich für ihr Engagement in der 55. Minute, als Sebastian Sutter seinen ersten Punktspieltreffer für die Natue Boyz erzielte, es stand 4:2. Die Gäste setzten nun alles auf eine Karte und drängten die Gastgeber in deren Verteidigungsdrittel. Es ergaben sich jetzt einige hochkarätige Chancen, doch der Wölfetorhüter zeigte sich gut disponiert. In der letzten Minute verließ Andreas Scholz für einen weiteren Feldspieler das Eis, doch leider war diese Maßnahme nicht erfolgreich. Bezeichnend für die Hausherren, die letzte Aktion war ein kläglicher Versuch, das leere Tor der Forster unbedrängt aus ca. 5 Metern zu treffen.

Alle Spieler haben alles gegeben, doch die Kräfte schwanden, wie schon in den Spielen zuvor. Leider waren von den angetretenen Spielern einige angeschlagen. Aufgrund dieser widrigen Umstände ist diese Niederlage zwar ärgerlich, zeigt aber die Moral innerhalb der Mannschaft.

Statistik:

1:0 (25:19) Telesz
2:0 (27:53) Schmidt (Bittner, Staib)
3:0 (39:20) Schmidt (Schönberger E., Gutsche) 5 – 4
3:1 (41:12) Mooslechner (Kraus, Anderl)
4:1 (45:02) Heckelsmüller (Horky, Telesz)
4:2 (54:20) Sutter (Rohrbach)

Strafzeiten:

Wölfe Wörishofen 10 Min.
Nature Boyz 16 Min.

Zuschauer: 21

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EV Fürstenfeldbruck vs Nature Boyz

Nature Boyz unterliegen in Fürstenfeldbruck
Dezimierter Kader wird zum Verhängnis

Am Sonntag standen Trainer Armin Dallmayer lediglich 13 Feldspieler und ein Torhüter zur Verfügung. Der Kräfteverschleiß war der Mannschaft deutlich anzusehen, zumal von den Feldspielern einige angeschlagen waren. Aufgrund dieser Konstellation war nicht mehr drin, als eine 4:1 (0:1, 2:0, 2:0) Niederlage bei den Crusaders.

Im ersten Spielabschnitt agierten die Hausherren leicht feldüberlegen und versuchten, Andreas Scholz im Forster Tor zu überwinden. Die Angriffsaktionen der Crusaders wirkten sehr nervös und ungenau, die Forster Defensive stand gut und konnte die Scheibe immer wieder aus der Gefahrenzone befördern. Mit gelegentlichen Kontern wurde die eine oder andere Chance durch die Gäste herausgespielt. Belohnt wurden die Angriffe durch Andreas Krönauer in der 12. Spielminute, denn er traf zur bis zu dem Zeitpunkt eher überraschenden 0:1-Führung. Gestärkt durch diese Führung agierten die Gäste etwas mutiger und spielten etwas offensiver, doch sie fanden in Valentin Mohr im Brucker Gehäuse öfters ihren Meister.

Zu Beginn des Mittelabschnittes saßen zwei Spieler der Hausherren auf der Strafbank, doch das Überzahlspiel gelang nicht wie gewünscht. Die zwei Minuten Überzahlspiel zwischen der 22. und 23. Minute brachten kein zählbares Ergebnis. Kurz darauf saßen zwei Forster auf der Strafbank, doch auch hier konnten sich die Gäste befreien. Eine Sekunde nach Ablauf der Strafzeiten in der 27. Minute dann der Ausgleich durch Andreas Kilian. Die Hausherren verstärkten jetzt den Druck, Forst wurde in die Defensive gedrängt. In der 38. Spielminute gingen die Crusaders dann mit 2:1 durch Maximilian Kolb in Führung. Die Chance zum Ausgleich bot sich den Nature Boyz noch in diesem Drittel, denn sie hatten nochmal in doppelter Überzahl die Chance zum Torerfolg. Valentin Mohr wurde unter Beschuß genommen, der zeigte gute Reaktionen und hatte auch das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Somit ging es mit dem einen Tor Rückstand zum letzten Pausentee.

Im letzten Spielabschnitt wurde der Kräfteverschleiß der Spieler immer deutlicher sichtbar. Die Hausherren waren zwar bemüht, das Spiel für sich zu entscheiden, doch die spielerischen Mittel fehlten ihnen. Umgekehrt war fast kein Forster mehr in der Lage, entsprechende Akzente in der Offensive zu setzen. Die gelegentlichen Konter wurden nicht zu Ende gespielt. Die entgültige Entscheidung fiel in der 57. Spielminute, als die Crusaders in Überzahl zum 3:1 abschlossen. Der Endstand von 4:1 war dann nur noch Ergebniskosmetik.

Das Forster Team hat sich so gut wie möglich verkauft. Nach der kräfteraubenden Partie vom Freitag war am Sonntag nicht mehr drin, jeder der angetretenen Spieler hat sein Bestes gegeben. Jeder konnte erhobenen Hauptes die Heimreise antreten.

Statistik:

0:1 (11:15) Krönauer A.
1:1 (26:33) Kilian
2:1 (37:57) Kolb (Ravensberg, Pfeil)
3:1 (56:13) Steidle 5 – 4
4:1 (58:31) Pfeil

Strafzeiten:

Crusaders 18 Min. + 10 Min. (Deml)
Nature Boyz 12 Min.

Zuschauer: 80

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Nature Boyz vs EV Bad Wörishofen

Nature Boyz befanden sich in Torlaune
Bad Wörishofen mit 8:4 besiegt

Am Freitag Abend fand im Peißenberger Eisstadion die Landesligapartie zwischen den Nature Boyz und den Wölfen aus Bad Wörishofen auf dem Programm. Unter der neuen 2G-Regel litt besonders der SC Forst in diesem Spiel, der trotz des reduzierten Kaders mit 8:4 (3:1, 4.0, 1:3) die Punkte für sich behielt.

Der Blick auf den Spielberichtsbogen sah in personeller Besetzung die Gäste klar im Vorteil, denn sie konnten fast komplett antreten, alle Leistungsträger waren dabei, im Gegensatz zu den Hausherren, die lediglich 14 Feldspieler aufbieten konnten. Doch die verbliebenen Spieler starteten äußerst furios in dieses Match und konnten bereits nach 35 Sekunden in Überzahl in Führung gehen. Daniel Anderl traf in Überzahl zur 1:0-Führung. Die Hausherren nahmen das Heft des Handelns in die Hand und bedrängten das Tor der Gäste immer wieder. Als jedoch in der 6. Spielminute ein Forster auf der Strafbank saß, glichen die Gäste zum 1:1 aus, Torschütze war Andreas Walther. Der Ausgleich hielt jedoch nur knapp 2 Minuten, dann lagen die Hausherren in der 8. Spielminute mit 2:1 in Führung, Julian Kraus netzte ein. Es dauerte dann noch ungefähr 10 Minuten, in denen die Hausherren feldüberlegen agierten. In der 17. Minute erhöhten die Spieler um Trainer Armin Dallmayr auf 3:1, wieder war Julian Kraus zur Stelle, und staubte gekonnt ab.

Im Mittelabschnitt drehten die Hausherren noch mehr auf, die Treffer fielen wie reife Früchte. Die Gäste fanden in keiner Phase dieses Drittels Zugriff auf das Spiel bzw. die Hausherren. In der 24. Minute traf Marco Mooslechner zum 4:1, in Überzahl war in der 26. Minute zum 5:1 Wiederum Marco Mooslechner verantwortlich. Den Hausherren boten sich Chancen zu Hauf, es dauerte aber bis zur 33. Minute, dann stand es 6:1, Marco Mühlegger versenkte die Scheibe. Die Wölfe nahmen eine Auszeit, um das Spiel zu beruhigen, doch die Maßnahme schlug fehl, denn 34 Sekunden später lag die Scheibe zum 7:1 in den Maschen der Gäste, Daniel Anderl war der Torschütze. Nach diesem Feuerwerk und diesem Spielstand ging es zum letzten Pausentee.

Im letzten Spielabschnitt schalteten die Hausherren ob der klaren Führung etwas zurück, die Wölfe versuchten in Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. Bis zur Mitte des Schlußdrittels boten sich noch einige gute Chancen für die Hausherren, die jedoch ungenutzt verstrichen. In der 52. und 53. Minute verkürzten die Wölfe auf 7:3, die Hausherren wirkten etwas unkonzentriert. Auch in der 58. Minute, bei der Ergebnisverbesserung zum 7:4 der Gäste, fehlte etwas die Konsequenz der Verteidigung. Den Schlußpunkt setzte in der 59. Minute Manuel Weninger, der zum 8:4-Endstand traf.  Die Mannschaft hat sich toll verkauft und Selbstvertrauen getankt. Am Sonntag geht es ins Freiluftstadion nach Fürstenfeldbruck.

Statistik:

1:0 (00:35) Anderl (Kraus, Mooslechner) 5 – 4
1:1 (05:43) Walther (Schmidt) 5 – 4
2:1 (07:28) Kraus (Anderl, Guggemos)
3:1 (16:53) Kraus (Anderl, Dietz)
4:1 (23:35) Mooslechner (Anderl, Kraus)
5:1 (25:11) Mooslechner (Anderl) 5 – 4
6:1 (32:10) Mühlegger (Dietz, Kraus)
7:1 (33:54) Anderl (Guggemos)
7:2 (51:44) Münch (Telesz)
7:3 (52:34) Horky (Schönberger A.)
7:4 (57:15) Barnes (Schmidt)
8:4 (58:48) Weninger (Mühlegger, Loth)

Strafzeiten:

Nature Boyz   8 Min. + 10 Min. (Rohrbach)
Wölfe 14 Min.

Zuschauer: 50

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EV Pfronten vs Nature Boyz

Fast perfektes Wochenende für Nature Boyz
Nature Boyz lieben offenbar den Nervenkitzel

Wie schon am Freitag gegen Burgau, liebten die Nature Boyz die Spannung, denn nach einem eng verlaufenden Spiel in Pfronten mußte die Verlängerung und das Penaltyschießen herhalten, um letztendlich mit 4:3 (0:0, 2:2, 1:1, 1:0) zwei Punkte nach Hause zu nehmen.

Die gastgebenden Falcons rechneten sich laut deren Vorbericht etwas gegen die Nature Boyz aus, denn in den vergangenen Aufeinandertreffen gingen sie meist als Sieger vom Eis. Diesmal jedoch standen die Vorzeichen etwas anders, denn die Forster fuhren mit viel Selbstvertrauen, aber mit einem dezimierten Kader zu den Ostallgäuern. Dementsprechend begann diese Partie, denn die Hausherren erlangten anfangs ein leichtes spielerisches Übergewicht, doch die erspielten Torchancen waren nicht zwingend genug, und wenn, war Markus Kieslich zur Stelle. Etwa ab der Mitte des Spieldrittels wurden die Gäste stärker und erspielten sich einige gute Einschußmöglichkeiten. Bei konsequenterer Ausbeute wäre da eine Führung durchaus möglich gewesen, doch es blieb beim 0:0, mit dem die Seiten gewechselt wurden.

Im Mittelabschnitt sollten insgesamt vier Tore fallen, den Anfang machten die Falcons, die in der 24. Minute durch Tobias Huber in Führung gingen. Forst ließ sich jedoch nicht von dem Rückstand beeindrucken und erhöhte nun den Druck aufs Tor der Hausherren. In der 30. Spielminute nutzte Bastian Grundner eine Überzahlsituation zum verdienten 1:1-Ausgleich. Der Spielstand hielt nur knapp 3 Minuten, denn in der 33. Minute erzielte Timo Stammler in Überzahl die erneute Führung zum 2:1 für die Ostallgäuer. 28 Sekunden später zappelte die Scheibe wieder im Pfrontener Tor, Simon Fend nahm ein Zuspiel von Marco Mooslechner und Andreas Krönauer auf und umkurvte den verdutzten Keeper Dempfle, es stand 2:2, bis zur nächsten Pause.

Im 3. Spielabschnitt versuchten beide Mannschaften, die Vorentscheidung zu erzielen. Das Spiel wogte hin und her, zahlreiche Einschußmöglichkeiten ließen beide Teams ungenutzt. Wie es geht, zeigte in der 52. Minute Johannes Albl, der die Scheibe unhaltbar für Markus Kieslich unter die Latte hämmerte, es stand 3:2 für die Falcons. Aber auch jetzt hatten die Mannen um das Trainerduo Dallmayr/Kirschner die richtige Antwort parat, in der 54. Minute erzielte in Überzahl Bastian Grundner mit seinem 2. Treffer den 3:3-Ausgleich. Da kein Team mehr traf, sollte die Verlängerung die Entscheidung bringen.

Beide Mannschaften suchten ihr Heil im Angriff, es ging rauf und runter, beide Torhüter hatten oftmals viel Glück bei ihren Abwehraktionen. Nach den 5 torlosen Minuten mußte letztendlich das Penaltyschießen zur Entscheidung herangezogen werden. Auch da Spannung pur, denn die ersten beiden Penalties wurden jeweils verwandelt. Erst die Verlängerung im Penaltyschießen brachte die Entscheidung zu Gunsten der Nature Boyz. Bastian Grundner verwandelte genauso sicher, wie Timo Stammler. Marco Mooslechner legte vor und traf, während Markus Kieslich den Penalty von Filip Matejka parieren konnte.

Statistik:

1:0 (23:47) Huber (Weixler)
1:1 (29:52) Grundner (Breidenbach, Schattmaier) 5 – 4
2:1 (32:21) Stammler (Landerer) 5 – 4
2:2 (32:49) Fend (Krönauer A., Mooslechner)
3:2 (51:16) Albl
3:3 (53:28) Grundner (Zimmert) 5 – 4
3:4 (65:00) Mooslechner Penalty

Strafzeiten:

Falcons 10 Min.
Nature Boyz 14 Min.

Zuschauer: 50

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Nature Boyz vs ESV Burgau 2000

Den Bären das Fell über die Ohren gezogen
Nature Boyz gewinnen verdient gegen Burgau

Mit dem ESV Burgau gastierte ein Top-Team der Landesliga II im Peißenberger Eisstadion. Den anwesenden Zuschauern wurde eine höchst interessante und nervenaufreibende Partie geboten, bei der die Gastgeber letztendlich mit 7:5 (1:1, 3:2, 3:2) verdient das Eis als Sieger verließen.

Bereits im Vorfeld war klar, dass die Eisbären aus Burgau mit dem Ziel nach Peißenberg fuhren, alle drei Punkte mit nach Hause zu nehmen, doch hatten sie die Rechnung ohne den Nature Boyz gemacht, denn die waren von Beginn an nicht gewillt, das Feld kampflos aufzugeben. Es entwickelte sich ein flottes Eishockeymatch, bei dem die Gäste bereits in der 5. Spielminute den Führungstreffer erzielten. Doch Forst hielt energisch dagegen und kombinierte gefällig auf das Burgauer Tor. Die Manndeckung gefiel den Eisbären überhaupt nicht, denn die Kombinationen liefen nicht, wie gewünscht. In der 12. Minute war Andreas Krönauer zur Stelle, der den 1:1-Ausgleich erzielte. Mit diesem Spielstand ging es zum ersten Pausentee.

Das Mitteldrittel begann mit einem Paukenschlag, denn Burgau ging in der 23. Minute mit 1:2 in Führung. Die Scheibe rutschte Markus Kieslich durch die Schoner, dem einzigen Fehler einer starken Leistung von ihm. Doch auch sein Gegenüber Roman Jourkov ließ in der 25. Minute einen Schuß von Daniel Anderl in Überzahl zum 2:2-Zwischenstand über die Fanghand rutschen. In der der 29. Spielminute gingen wieder die Hausherren in Führung, denn Marco Mühlegger netzte zum 3:2 ein. Knapp zwei Minuten später, wieder in Überzahl, erhöhte Simon Fend auf 4:2. Das Spiel wogte hin und her, beide Mannschaften agierten sehr offensiv. Eine der Konter brachte Burgau wieder heran, denn in der 37. Minute verkürzten sie auf 4:3 zum Drittelpausenstand.

Im Schlußabschnitt sollten die Nerven der Zuschauer noch mehr beansprucht werden, denn die Führung wechselte noch zweimal. Zunächst waren die Eisbären am Zug, denn in der 45. Minute gelang ihnen der Ausgleich, in der 48. Minute gar die 4:5-Führung. Doch die Spieler um das Trainerduo Dallmayr/Kirschner gab sich nicht geschlagen, vielmehr fighteten sie zurück. In der 52. Minute gelang Marco Mooslechner der viel umjubelte Ausgleichstreffer zum 5:5. Knapp eine Minute später waren die Nature Boyz wieder in Überzahl und nutzten diese Chance zur 6:5-Führung durch Elias Breidenbach. Die Gäste versuchten jetzt in Einzelaktionen, die drohende Niederlage zu verhindern. Ein Scheibenverlust wärend ihrer Drangphase brachte eine Konterchance für die Gastgeber, der Alleingang wurde regelwidrig gestört. Bastian Grundner stellte sich der Aufgabe, den Penalty auszuführen. Mit seiner ganzen Routine versenkte er die Scheibe zum 7:5-Endstand in die Maschen. Dass der unerwartete Sieg ausgelassen gefeiert wurde, ist selbstverständlich.

Ein großes Lob gab es vom Vorstand der Eisbären, Werner Gebauer, der zum völlig verdienten Sieg gratulierte, wie er sagte.

Statistik:

0:1 (04:58) Makovics (Erhardt)
1:1 (11:44) Krönauer A.
1:2 (22:03) Schönwetter (Makovics)
2:2 (25:10) Anderl (Mooslechner, Fend) 5 – 4
3:2 (28:07) Mühlegger (Kraus, Guggemos)
4:2 (30:43) Fend (Anderl, Rohrbach) 5 – 4
4:3 (36:24) Ceslik (Ballner)
4:4 (44:20) Erhardt (Barnsteiner, Ballner)
4:5 (47:30) Ballner (Stankius)
5:5 (51:54) Mooslechner (Fend, Rohrbach)
6:5 (52:21) Breidenbach (Grundner) 5 – 4
7:5 (57:05) Grundner Penalty

Strafzeiten:

Nature Boyz 10 Min.
Eisbären 10 Min.

Zuschauer: 85

Ein herzliches Dankeschön an den Fotografen Elmar Hofer

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Wanderers Germering vs Nature Boyz

Nature Boyz chancenlos gegen Ligenprimus
Ersatzgeschwächt in Germering unterlegen

Die Revanche war den Wanderers aus Germering gelungen, denn sie ärgerten sich über den Punktverlust vor einer Woche im Peißenberger Eisstadion. Am Sonntag fuhren die Nature Boyz ersatzgeschwächt zum Tabellenführer und unterlagen dort mit 9:2 (3:1, 3:1, 3:0)

Dass die Gastgeber gleich loslegten wie die Feuerwehr, war für die Gäste genau so erwartet worden. Drückend überlegen kombinierten sie sicher immer wieder ins Verteidigungsdrittel der Nature Boyz. Markus Kieslich hatte genügend Gelegenheit, sein Können zu demonstrieren. Eine unschöne Szene in der 4. Spielminute, als Simon Fend aus dem Verteidigungsdrittel fahren wollte, und von einem Germeringer Spieler per Kniecheck niedergestreckt wurde. Die Folge davon war eine 5 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe für den Spieler. Simon Fend konnte glücklicherweise kurz darauf weiterspielen. Diese Überzahlsituation konnte Maximilian Rohrbach in der 5. Spielminute nutzen, und auf Zuspiel von Daniel Anderl und Sebastian Schattmaier, zur überraschenden 0:1-Führung einnetzen. Die Freude darüber dauerte keine Minute, dann stand es 1:1, Dennis Sturm traf in Unterzahl. Die Gastgeber gingen anschließend in der 12. und 14. Spielminute mit 3:1 in Führung.

Der zweite Spielabschnitt begann, wie der erste aufhörte, ständige Angriffswirbel der Hausherren, Forst konnte gelegentlich kontern. Die Hausherren erzielten in der 25. Minute das 4:1 und in der 30. Minute in Überzahl das 5:1. Beim Versuch, diesen Treffer zu verhindern, verletzte sich Markus Kieslich am Oberschenkel und mußte von Andreas Scholz abgelöst werden. Nach dem 6:1-Treffer in der 34. Minute konnte Marco Mooslechner sein erstes Pflichtspieltor für die Nature Boyz zum 6:2-Zwischenstand in der 38. Spielminute erzielen, das Zuspiel kam von Daniel Anderl.

Auch im letzten Abschnitt ließen die Gastgeber nicht locker und nahmen das Tor von Andreas Scholz unter Beschuß. Die Nature Boyz wehrten sich tapfer, so gut es ging. Die erfahrenen Stürmer der Hausherren schlugen noch dreimal zu, am Ende stand ein verdienter 9:2-Sieg für sie auf der Anzeigentafel.

Statistik:

0:1 (04:49) Rohrbach (Anderl, Schattmaier) 5 – 4
1:1 (05:35) Sturm (Fischer) 4 – 5
2:1 (11:56) Raß (Fischer)
3:1 (13:21) Kolb (Winkler, Berger)
4:1 (24:37) Reichel (Mooseder)
5:1 (29:39) Sturm (Fischer, Menge) 5 – 4
6:1 (33:34) Mooseder (Reichel, Rossi)
6:2 (37:31) Mooslechner (Anderl)
7:2 (42:42) Fischer (Sturm, Menge) 5 – 4
8:2 (47:54) Kolb (Dorfner, Berger)
9:2 (55:44) Fischer (Sturm, Schmidt)

Strafzeiten:

Wanderers Germering   6 Min. + 5 Min. + 20 Min. (Czaika)
Nature Boyz 16 Min.

Zuschauer: 205

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Nature Boyz vs EHC Bad Aibling

Nature Boyz gewinnen glücklich aber verdient
EHC Bad Aibling mit 2:1 geschlagen

EHC Bad AiblingMit dem EHC Bad Aibling kam eine bisher sieg- und punktlose Mannschaft ins Peißenberger Eisstadion. Nach der starken Leistung gegen Germering taten sich die Hausherren äußerst schwer, ein gutes Spiel zu zeigen. Aufgrund einiger fehlender Spieler war das Trainerduo Dallmayr und Kirschner gezwungen, die Reihen kräftig durchzumischen.

Die Hausherren begannen das Spiel mit leichten Vorteilen, jedoch liefen die Angriffe äußerst zäh und das Passspiel war sehr unpräziese, die Stockfehler nicht zu übersehen. Somit kam kein vernünftiger Spielfluß zu Stande. Die Aibdogs suchten ihr Heil mit gelegentlichen Kontern, doch auch bei den Gästen lief die Schweibe nicht richtig in den eigenen Reihen. In dem fairen Spiel wurden in der 9. Spielminute gleich zwei Forster Spieler auf die Strafbank geschickt.  Dem dadurch entstehenden Druck der Gäste konnten die Hausherren mit Glück und Geschick widerstehen, Andreas Scholz hielt seinen Kasten sauber. Es dauerte bis zur 15. Spielminute, als Marco Loth mit seinem ersten Pflichtspieltor für die Forster in dieser Saison zum 1:0 erfolgreich war. Assistiert wurde er von Elias Breidenbach und Julian Kraus. Mit der knappen Führung ging es zum Pausentee.

Im Mittelabschnitt der gleiche Spielverlauf, beide Mannschaften versuchten, einige flüssige Spielzüge auf das Eis zu bringen, doch es stellte sich kein Erfolg ein. Und wie es meist so ist, wenn man vorne keine Tore erzielt, schlägt es hinten ein. Gegen einen strengen Schuß in der 35. Spielminute war Andreas Scholz machtlos, mit dem 1:1 Unentschieden ging es in die Pause.

Beiden Mannschaften war es anzuerkennen, dass sie den entscheidenden Treffer landen wollten. Die Hausherren konnten sich jetzt des öfteren durchsetzen und einige Schüsse auf das Gästetor bringen. Doch auch die Gäste verzeichneten einige Einschußmöglichkeiten, doch sie zielten ebenso ungenau und konnten Andreas Scholz nicht überwinden. Spannend wurde das Spiel ab der 54. Spielminute, denn Andreas Krönauer war es vorbehalten, die jetzt verdiente 2:1-Führung zu erzielen. Marco Mooslechner und Simon Fend waren die Assisten. Kurz darauf nahmen die Aibdogs ihre Auszeit, um anschließend den Torhüter für einen sechsten Feldspieler zu ersetzen. Diese letzten viereinhalb Minuten dauerten eine Ewigkeit, denn die Gäste drückten jetzt vehement auf den Ausgleich. Die Befreiungsschüsse der Hausherren gingen immer am verwaisten Gästetor vorbei. Der Ausgleich lag in der Luft, doch zwei Undiszipliniertheiten der Gäste entschieden das Spiel zu Gunsten der Hausherren, die die letzten 30 Sekunden in Überzahl agierten.

Statistik:

1:0 (15:27) Loth (Breidenbach, Kraus)
1:1 (35:00) Gotwald (Meyer M., Schulz)
2:1 (54:13) Krönauer A. (Mooslechner, Fend)

 Strafzeiten:

Nature Boyz 10 Min.
Aib Dogs   8 Min.

Zuschauer: 75

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Nature Boyz vs Wanderers Germering

Starke Leistung der Nature Boyz
Den Favoriten ins Wanken gebracht

Die Vorfreude war groß, denn am Freitag Abend gaben die Wanderers Germering, zugleich Tabellenführer, ihre Visitenkarte im Peißenberger Eisstadion ab. Die rund 100 anwesenden Zuschauer bekamen eine flotte und vor allem sehr spannende Landesligapartie zu sehen.

Das flotte Spiel begannen beide Seiten mit viel Offensivkraft, wobei sich die Gastgeber leichte Vorteile erspielen konnten. Es waren an diesem Tag auch die beiden Torhüter immer wieder gefragt, denn die Stürmer beider Vereine nahmen das jeweilige gegnerische Tor ins Visier. In Mitte des Startdrittels verletzte sich ein Germeringer Spieler nach einem harten, aber fairen Check. Kurz darauf die erste Strafzeit für die Gäste, und Forst nutzte diese numerische Überlegenheit zur 1:0-Führung durch Manuel Weninger, assistiert von Marco Mühlegger. Dieser Treffer verlieh den Hausherren einiges an Sicherheit, die Mannschaft spielte sehr zielstrebig und selbstbewust. Leider konnten sie den Gästetorhüter nicht mehr in diesem Abschnitt überwinden, aber auch Markus Kieslich wurde immer wieder gefordert.

Die Gäste kamen mit noch mehr Einsatzwillen aus der Pause und unternahmen alles, um den Rückstand auszugleichen. Dies gelang in der 26. Spielminute, als ein Forster Spieler der Strafbank saß. In der 27. Minute konnte sich Markus Kieslich auszeichnen, denn er war Sieger bei einem gegen Forst verhängten Penalty.  In der 30. Minute gingen die Gäste mit 1:2 in Führung und waren zu dem Zeitpunkt die etwas bessere Mannschaft. Doch die Mannen um Trainer Armin Dallmayr und Martin Kirschner ließen nicht locker und wurden für ihren Einsatz in der 33. Minute belohnt. Tobias Dietz gelang auf Zuspiel von Sebastian Schattmaier der viel umjubelte Ausgleich. Doch postwendend schlugen die Wanderers im Gegenzug zu, denn wieder saß ein Forster auf der Strafbank. Mit dem 2:3 in der 34. Minute wurden die Seiten gewechselt.

Im letzten Spielabschnitt ging es ständig rauf und runter, jedes Team hatte mehrere Chancen, den Ausgleich zu erzielen, bzw. die Führung auszubauen. Beide Torhüter glänzten mit starken Paraden. Machtlos war jedoch der Wanderers-Keeper in der 44. Spielminute, denn Manuel Weninger vollstreckte nach Zuspiel von wiederum Marco Mühlegger zum 3:3-Ausgleich. Die Gäste drehten nochmals auf, doch Forst verteidigte mit viel Geschick und Einsatz. Einige Spieler warfen sich in die gegnerischen Schüsse, bei den Kontern waren sie immer gefährlich. Jedes Team hätte den Siegtreffer in der regulären Spielzeit erzielen können, doch nach 60 Minute stand ein 3:3 auf der Anzeigentafel.

In der Verlängerung gingen die Hausherren mit einem Spieler mehr auf dem Eis, diese Überzahl drückte sich auch aus, denn es konnten einige gute Schüsse aufs Tor gebracht werden. Einige gingen knapp am Pfosten vorbei, Germering war in die Devensive gedräng. Nach einer äußerst zweifelhaften Schiedsrichterentscheidung gegen den Zweifachtorschützen Manuel Weninger waren plötzlich die Gäste in Überzahl, die sie dann zum 3:4-Siegtreffer nutzen konnten.

Statistik:

1:0 (10:29) Weninger (Mühlegger) 5 – 4
1:1 (25:11) Fischer (Raß, Sturm) 5 – 4
1:2 (29:34) Kolb (Czaika, Raß)
2:2 (32:10) Dietz (Schattmaier)
2:3 (33:27) Fischer (Raß) 5 – 4
3:3 (45:22) Weninger (Mühlegger)
3:4 (63:32) Raß 4 – 3

Strafzeiten:

Nature Boyz 20 Min.
Wanderers Germering 12 Min.

Zuschauer: 100

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Nature Boyz vs SG TSV Schliersee / TEV Miesbach 1b

Bessere Chancenverwertung bei Nature Boyz
Knapper 4:3-Sieg gegen SG Schliersee/Miesbach 1b

Am Sonntag gastierte die SG TSV Schliersee/TEV Miesbach 1b im Peißenberger Eisstadion. Die Gäste gewannen ihr erstes Spiel gegen den EHC Bad Aibling mit 4:2. Die Forster wollten sich natürlich für die 0:6-Auftaktniederlage rehabilitieren.

Das Spiel begann für die Hausherren, wie die Spiele zuvor auch, denn sie waren leicht Feldüberlegen, doch Chancenverwertung ließ zu Wünschen übrig. In der 6. Spielminute hatte ein Forster Stürmer die 1:0-Führung auf dem Schläger, doch er verzog freistehend vorm Tor. Der direkte Gegenzug brachte die 0:1-Führung durch Dominik Willibald. Die Boyz bemühten sich, doch die Überlegenheit konnte wieder einmal nicht in Torerfolge umgemünzt werden. Zudem agierten sie im Aufbauspiel teilweise sehr leichtsinnig, denn einige Scheibenverluste im Verteidigungsdrittel brachten die Gäste des öfteren in Scheibenbesitz. Ein höherer Rückstand war möglich, doch auch die Gästestürmer zielten nicht so genau, zudem war Andreas Scholz auf dem Posten. Somit wurde mit einem 0:1-Rückstand in die erste Pause gegangen.

Die Hausherren kamen mit vollem Elan aus der Pausenkabine, und wurden nun endlich belohnt. Sebastian Sutter konnte in der 23. Minute den ersten Saisontreffer in der Punktrunde für seine Farben zum 1:1-Ausgleich erzielen. Dieser Torerfolg war ursächlich für die anschließende Leistungssteigerung, die Überlegenheit wurde deutlicher, doch zunächst war ein weiterer Treffer nicht möglich. Die Gäste konnten sich nur durch gelegentliche Gegenangriffe wehren, doch Andreas Scholz ließ keine weiteren Gegentreffer zu. In der 35. Spielminute konnte Michael Krönauer mit seinem ersten Treffer an diesem Abend die viel umjubelte 2:1-Führung erzielten, als er ein Zuspiel von Sebastian Schattmaier verwandelte.

Weiter sehr engagiert begannen die Hausherren den letzten Spielabschnitt. Viel Freude brachte die 3:1-Führung in Überzahl durch Maximilian Rohrbach, assistiert von Simon Fend und Daniel Anderl. Es schien eine gewisse Vorentscheidung gefallen zu sein, denn die Überlegenheit der Gastgeber war jetzt sehr groß. Simon Fend wurde in der 50. Minute bei seinem Alleingang regelwidrig am Torschuß gehindert, mit dem fälligen Penalty hatte er die Chance, die Führung auszubauen, doch er scheiterte knapp. Fast aus dem Nichts verkürzten die Gäste in der 54. Minute auf 3:2, es sollte noch sehr spannend werden. Kurz darauf bekam Michael Krönauer eine Zweiminutenstrafe aufgebrummt, über die er sich sehr ärgerte. Die Gäste tauchten sehr gefährlich in Überzahl vor dem Forster Tor auf, doch konnten sie keinen Treffer setzen. Als die Strafzeit von Michael Krönauer ablief, schaltete Bastian Grundner sehr schnell und spielte die Scheibe auf den hereinlaufenden Krönauer, der allein aufs Tor zufuhr und aus spitzem Winkel auf 4:2 stellte, es war die 57. Minute angebrochen. 29 Sekunden später trafen wiederum die Gäste unhaltbar für Scholz und verkürzten auf 4:3. Manuel Weninger wurde kurz darauf in die Abkühlbox geschickt, doch die Hausherren konnten die Unterzahl schadlos überstehen. Der erste Sieg konnte somit gesichert werden. Bei besserer Chancenverwertung hätte es den Nervenkitzel zum Spielende hin nicht gebraucht.

Statistik:

0:1 (06:01) Willibald (Dreier, Galler)
1:1 (22:48) Sutter
2:1 (34:01) Krönauer M. (Schattmaier)
3:1 (42:00) Rohrbach (Fend, Anderl) 5 – 4
3:2 (53:13) Galler
4:2 (56:34) Krönauer M. (Grundner)
4:3 (57:03) Willibald (Dreier)

Strafzeiten:

Nature Boyz 12 Min.
SG Schliersee/Miesbach 1b 10 Min.

Zuschauer: 75

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Nature Boyz vs ERC Lechbruck

Saisonpremiere der Nature Boyz misslungen
ERC Lechbruck entführt 3 Punkte

HeimspielDie Saisonpremiere haben sich die Nature Boyz vom SC Forst sicher ganz anders vorgestellt, denn aus dem geplanten Heimsieg wurde gegen einen effektiv spielenden Gast eine Heimpleite. Mit 0:6 zogen die Hausherren den Kürzeren und stehen nach dem ersten Spieltag am Tabellenende.

Die Vorfreude auf den Saisonstart mit dem Lokalderby gegen die Flösser hätte nicht größer sein können, beide Mannschaften fieberten diesem Spiel entgegen. Die Hausherren gaben zwar den Ton an, doch wie schon in den Vorbereitungsspielen erkennbar, die Überlegenheit kann aktuell nicht in Torerfolge umgewandelt werden. Vielmehr werden die Offensivaktionen der Hausherren immer wieder vom clever spielenden Gegner für Konter und Torerfolge genutzt. Zu den gelegentlichen Unkonzentriertheiten gesellt sich dann auch noch das Pech, wie bei der 0:1-Führung der Gäste durch Jarry Loic in der 5. Spielminute. Ein Forster wollte die Scheibe aus dem Gefahrenbereich befördern, schoss jedoch den eigenen Mitspieler an, die Scheibe versenkte sich hinter dem verdutzten Andreas Scholz, der keine Abwehrchance hatte. Die Mannen um das Trainerduo Dallmayr/Kirschner steckte nicht auf und versuchte, den Ausgleich zu erzielen. Leider wurden die Angriffsbemühungen nicht belohnt, vielmehr erhöhte in der 16. Spielminute Markus Köpf zum 0:2-Pausenstand.

Der Mittelabschnit verlief ähnlich, wie das Startdrittel. Forst übernahm die Initiative, die Flößer schossen die Tore. In Überzahl war in der 25. Spielminute Lukas Zugmaier zur Stelle, der auf 0:3 erhöhte, bei eigender Überzahl. Knapp vier Minuten später stand es 0:4, denn in der 29. Spielminute klingelte es wieder im Forster Kasten, Daniel Keller war der Torschütze. Das Spiel war seitens der Gastgeber geprägt vom Einsatzwillen, andererseits konnten Angriffe nicht konsequent zu Ende gespielt werden.  Das Spiel verflachte bis zur Pausensirene, da die Anspiele zu unpräziese vorgenommen wurden. Forst hatte in dieser Phase nur Chancen aufgrund von Einzelaktionen, die überwiegend beim Torhüter der Gäste endeten.

Im Schlußabschnitt kämpften die Gastgeber, sie schnürten ihre Gegner teilweise in deren Verteidigungsdrittel ein. Es ergaben sie jetzt mehr Torschußmöglichkeiten, wie auch Einzelaktionen, die aber wirkungslos blieben. In der 47. Minute saß wieder ein Forster auf der Strafbank, diese Überzahl nutzten die Gäste zur 0:5-Führung durch wiederum Lukas Zugmaier. Knapp eine Minute später stellte Patrick Völk den 0:6-Endstand her. Bei beiden Treffern konnte Markus Kieslich, der für Andreas Scholz eingewechselt wurde, nichts ausrichten. Jetzt gilt es, diesen „verbrauchten“ Tag aus dem Gedächtnis zu streichen, denn die Chance zur Wiedergutmachung des Fehlstartes ist schon am Sonntag gegeben, wenn die SG Schliersee/ Miesbach 1b im Peißenberger Eisstadion vorspielt.

Statistik:

0:1 (04:39) Loic (Erhard, Abraham)
0:2 (13:43) Köpf Markus)
0:3 (24:01) Zugmaier (Loic) 5 – 4
0:4 (28:50) Keller (Abraham)
0:5 (46:11) Zugmaier (Erhard, Loic) 5 – 4
0:6 (54:56) Völk

Strafzeiten:

Nature Boyz 20 Min.
ERC Lechbruck 14 Min.

Zuschauer: 97

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